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"Zentralbank Ärger Dich Nicht"-Spiel geht in die nächste Runde - Blickpunkt "Die Woche"

Die Konjunkturschwäche hat weltweit in diesem Jahr bereits zu 67 Zinssenkungen von Zentralbanken geführt. In den nächsten Monaten dürfte dieser Trend sogar noch an Dynamik gewinnen.

Schwache chinesische Industrieproduktions-Zahlen, die negative BIP-Rate in Deutschland und noch stärkere Rezessionssignale an den Bond-Märkten sorgten diese Woche für weiter große Sorgen-Falten an den Finanzmärkten und bei den Zentralbankern dieser Welt. Mit der starken Abkühlung der globalen Konjunktur (im Ver. Gewerbe befindet man sich gemessen an den PMIs vielerorts bereits in rezessiven Zuständen) nahmen die Währungshüter dieses Jahr bereits ganze 67 Zinssenkungen vor.

Nach den Senkungen einzelner Zentralbanken aus der EM-Welt 2017 drücken die Zentralbanker dieses Jahr also wieder kräftig auf’s Gas. Vor allem am Bond-Markt (invertierte Zinskurven) nehmen die Zweifel indes zu, ob es den Zentralbanken gelingen kann, ein Abgleiten in eine weltweite Rezession zu verhindern. In jedem Fall dürften EZB (12.9.), Fed (18.9.) und Co. in den nächsten Monaten noch einige expansiven Maßnahmen beschließen.

Was in der nächsten Woche wichtig wird

Die Woche stehen die wichtigen Einkaufsmanagerindizes auf beiden Seiten des Atlantiks an. Eine positive Entwicklung ist nicht zu erwarten. Außerdem treffen sich die geldpolitischen Entscheider wie jedes Jahr in Jackson Hole.

Lesen Sie weiter Die Woche 19.8.– 23.8.2019