Immobilien und Bau
BayernLB

Immobilien und Bau

Makroökonomische Analysen zu Entwicklungen an den wichtigsten Immobilienmärkten. Zyklus: monatlich bzw. anlassbezogen.

Zinssorgen belasten europäischen Büromarkt (18.10.2022)

Der rasche Zinsanstieg beendet den Boom am europäischen Immobilienmarkt. Während sich Core-Büroimmobilien bisher widerstandsfähig zeigen, ist die Unsicherheit über die weitere Entwicklung groß.

Kurz & klar

  • Das eingetrübte wirtschaftliche Umfeld und die hohe Inflation werfen ihre Schatten auch auf den europäischen Büroimmobilienmarkt.
  • Zudem schürt der inflationsbedingte starke Zinsanstieg die Unsicherheit über die generelle Vorteilhaftigkeit von Immobilieninvestitionen.
  • Bisher besteht allerdings noch eine solide Investorennachfrage nach Immobilien.
  • Dabei stehen insbesondere moderne Büroobjekte in Core-Lagen der europäischen Metropolen im Fokus der Investoren.

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Bauwirtschaft: Boom im Wohnbau ist vorbei (30.9.2022)

Der Bau kann sich der eingetrübten Wirtschaftslage nicht mehr entziehen. Besonders der Wohnbau leidet dabei unter steigenden Baukosten und Zinsen, wodurch sich der Mangel an Wohnraum noch verschärft.

Kurz & klar

  • Die eingetrübte Konjunktur belastet zunehmend auch die deutsche Bauwirtschaft.
  • Während der Wirtschafts- und der kommunale Bau – trotz steigender Baukosten – solide aufgestellt sind, leidet der Wohnbau aufgrund der höheren Zinssensitivität stärker unter Auftragsstornierungen und Umsatzrückgängen.
  • Das Aussetzen neuer Wohnbauprojekte führt zum Rückgang der Fertigstellungszahlen und stabilisiert – trotz Nachfragerückgangs – das Preisniveau am deutschen Wohnimmobilienmarkt.

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Polen: Zinssorgen am Immobilienmarkt (18.02.2022)

Der rasche Zinsanstieg erhöht die Unsicherheit am polnischen Immobilienmarkt. Während sich Gewerbeimmobilien widerstandsfähig zeigen, steht der private Häusermarkt vor ernsten Herausforderungen.

Kurz & klar

  • Der Wirtschaftsaufschwung und hohe Lohnzuwächse treiben die Inflation in Polen.
  • Die polnische Zentralbank hat Ende 2021 mit der Erhöhung des Leitzinses begonnen und wird die geldpolitische Straffung im Jahresverlauf weiter fortsetzen.
  • Damit stehen v.a. der bisher florierende Wohnimmobilienmarkt aber auch die Gewerbeimmobilienmärkte Polens vor Herausforderungen.

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Grüne Revolution am Büroimmobilienmarkt (12.10.2021)

Deutsche Büroimmobilien stehen weiterhin im Fokus internationaler Investoren. Dabei erfreuen sich besonders ESG-zertifizierte Büroimmobilien in den Top-7 einer hohen Nachfrage.

Kurz & klar

  • Die Corona-Krise schürt die Unsicherheit über Risiken von Immobilieninvestitionen.
  • Während Immobilien für institutionelle Investoren – aufgrund des Niedrigzinsniveaus – alternativlos bleiben, zeigt sich ein „Run in Qualität“ mit Ziel Europa.
  • Deutsche Büroimmobilien stehen besonders im Fokus internationaler Investoren.
  • Vor allem ESG-zertifizierte Büroimmobilien in den Top-7 werden immer stärker nachgefragt. Mit einem Anteil von 60% an allen Green Buildings spielt das Bürosegment eine wichtige Rolle bei der Erreichung der Klimaziele.

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Büroimmobilien: Flexibilität bleibt Trumpf (11.10.2021)

Trotz der stabilisierten Lage bleibt die Zukunft des Büroimmobilienmarktes heiß diskutiert. Unmittelbar von den Entwicklungen betroffen zeigen sich dabei die Anbieter flexibler Büroflächen.

Kurz & klar

  • Trotz der abgekühlten konjunkturellen Entwicklung in Deutschland im zweiten Halbjahr 2021 erwarten wir für das Gesamtjahr 2021 ein Wirtschaftswachstum von 2,8%.
  • Der Büroimmobilienmarkt zeigt sich robust. Trotzdem bleibt aufgrund des Trends zum mobilen Arbeiten und den zukünftigen Nutzungsanforderungen eine erhöhte Unsicherheit über die weitere Flächennachfrage.
  • Gerade die Geschäftslage der Anbieter von flexiblen Büroflächen kann dabei als Frühindikator für die weitere Entwicklung des Büroimmobilienmarktes dienen.

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