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Geschichte

Die Geschichte unseres Hauses reicht bis 1884 zurück.
Hier finden Sie die Meilensteine - von der "Landeskultur-Rentenanstalt" bis hin zur BayernLB.
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1884
Am 21. April 1884 unterzeichnete König Ludwig II. in Hohenschwangau das "Gesetz, die Landeskultur-Rentenanstalt betreffend". Ziel des Gesetzes war es, "die Beschaffung von Kapitalien zur Ausführung von Kulturunternehmungen zu erleichtern". Um die überwiegend kleinbäuerlichen Anwesen durch Modernisierung und Rationalisierung konkurrenzfähig zu machen, wurden insbesondere Flurbereinigungen und Entwässerungsmaßnahmen zum Gewinn weiterer landwirtschaftlicher Flächen angestrebt. Durch die "Königlich Allerhöchste Verordnung" vom 4. Juni 1884 wurde die Landeskultur-Renten-Kommission eingesetzt, deren Aufgabe die Prüfung und Bescheidung der Darlehensgesuche sowie die Bewirkung des Darlehensvollzuges und Überwachung der Darlehensverwendung war. Die Kommission war dem Staatsministerium des Innern untergeordnet und auch die "Bureaugeschäfte" wurden im Innenministerium besorgt. Es gab also anfänglich kein eigenes Geschäftsgebäude und das "Personal" bestand aus wenigen Beamten, die auf verschiedene Ministerien und staatliche Einrichtungen verteilt waren und ihre Aufgaben für die Landeskultur-Rentenanstalt nebenamtlich erledigen mussten.


1904
Die Darlehenssumme der Landeskultur-Rentenanstalt erreicht 3 Millionen Mark. In den ersten Jahren beschränkten sich die Darlehensbewilligungen auf wenige Maßnahmen, ab der Jahrhundertwende jedoch stieg das Volumen sprunghaft an. Der Grund dafür waren insbesondere die dringend benötigten Maßnahmen zur Wasserversorgung in den ländlichen Gemeinden.


1914
Die Vertreter der bayerischen Sparkassen gründen am 9. Dezember 1914 den Giroverband und mit ihm eine zentrale Abrechnungsstelle für den Scheck- und Giroverkehr. Die Förderung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs galt zu dieser Zeit als vordringliche Aufgabe.


1917
Gründung einer eigenständigen Geschäftsstelle für die Girozentrale in Nürnberg. Die Geschäftsabwicklung war in der ersten Zeit von der Städtischen Sparkasse Nürnberg nebenamtlich besorgt worden. Die "Girozentrale bayerischer Sparkassen" erhielt auch erstmals eine hauptamtliche Leitung.


1925
Organisatorische Abtrennung der Girozentrale vom Sparkassenverband und Umbenennung in "Bayerische Gemeindebank (Girozentrale) Öffentliche Bankanstalt". Die Girozentrale war 1920 von Nürnberg nach München umgezogen und ihre Aufgaben waren wesentlich erweitert worden: Im Mittelpunkt stand insbesondere die Versorgung der Kommunen mit langfristigen Krediten, die durch Ausgabe von festverzinslichen Kommunal-Obligationen refinanziert wurden. Auch das Firmenkundengeschäft und das Konsortialgeschäft mit den Sparkassen wuchs stetig an.

1929
Gründung der Bayerischen Landesbausparkasse als Abteilung der Bayerischen Gemeindebank.


1929
Die Landeskultur-Rentenanstalt wird zur selbständigen juristischen Person öffentlichen Rechts mit wesentlich erweiterten Aufgaben wie z.B. Kreditvergabe für den sozialen Wohnungsbau. Sie erhält das Emissionsrecht für die festverzinslichen Landeskultur-Rentenbriefe.


1949
Umbenennung der Landeskultur-Rentenanstalt gemäß ihren Aufgaben in Bayerische Landesbodenkreditanstalt.


1972
Am 1. Juli 1972 fusionieren die Bayerische Gemeindebank und die Bayerische Landesbodenkreditanstalt zur Bayerischen Landesbank Girozentrale. In einer außerordentlichen Verbandsversammlung am 13. April 1972 stimmte die erforderliche Mehrheit der vertretenen Sparkassen für die Vereinigung der beiden Institute. Der Bayerische Landtag verabschiedete schließlich im Juni 1972 das Gesetz über die Bayerische Landesbank. Das künftige Institut wurde mit einem Grundkapital von 400 Mio. DM ausgestattet, an dem der Freistaat Bayern und die bayerischen Sparkassen je zur Hälfte beteiligt waren. Die Landesbank definierte sich hauptsächlich als Sparkassenzentralbank, Hausbank des Freistaates Bayern, Kreditinstitut der Kommunen und Universalbank mit Schwerpunkt im Wertpapier- und Auslandsgeschäft.
Darüber hinaus konnte die Bank durch die Landesbausparkasse (1929 als Abteilung der Gemeindebank gegründet) und durch die Landesbodenkreditanstalt wichtige Aufgaben im Städte- und Wohnungsbau abdecken.
Die Bilanzsumme der neuen Landesbank betrug 1972 fast 30 Mrd. DM. 3500 Mitarbeiter waren Ende 1972 bei der Bank beschäftigt, die meisten davon in München und nur ein kleiner Teil in der damals einzigen Zweigstelle in Nürnberg.


2005
Mit dem neuen Marktauftritt beginnt für die Landesbank die Zeit nach dem Wegfall der staatlichen Haftungsgarantien.

Kontakt

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Fax: +49 89 2171-23578

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