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BayernLB verkauft MKB an den ungarischen Staat

24. Juli 2014

München/Budapest– Die BayernLB verkauft ihre ungarische Tochterbank MKB an den ungarischen Staat und erfüllt damit vorzeitig alle wesentlichen EU-Verpflichtungen zur Veräußerung von Beteiligungen. Der Kaufpreis beläuft sich auf 55 Mio. Euro. Im Gegenzug verzichtet die BayernLB auf gegenüber der MKB bestehende Forderungen in Höhe von 270 Mio. Euro. Das Closing der Transaktion ist bis September 2014 vorgesehen.

Staatsminister Dr. Söder als Vertreter des Eigentümers Freistaat Bayern, begrüßte den Verkauf an den ungarischen Staat: „Die Verhandlungen waren hart, aber fair. Uns ist es gelungen, entscheidende Punkte durchzusetzen. Im Vergleich zu anderen Verkäufen bleiben keine Kredite stehen. Damit ist das Kapitel Ungarn abgeschlossen. Mit der Beseitigung dieser Altlast ist jetzt ein weiterer Schritt der Aufarbeitung der Vergangenheit der BayernLB gegangen.“

Der Präsident des Sparkassenverbandes Bayern, Dr. Ulrich Netzer, beurteilt die Transaktion ebenfalls positiv: „Damit bereinigt die BayernLB im Interesse ihrer Anteilseigner eine Altlast. Sie kann sich stärker auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und dieses zusammen mit den bayerischen Sparkassen weiter ausbauen.“

Der Vorstandsvorsitzende der BayernLB, Johannes-Jörg Riegler: „Der Verkauf der MKB ist für uns ein Befreiungsschlag. Wir schließen damit ein für unsere Bank schwieriges Kapitel endgültig ab und richten den Blick nach vorne. Die BayernLB hat in den vergangenen Jahren schon viel erreicht und ist auf sehr gutem Wege, die kundenorientierte bayerische Bank für die deutsche Wirtschaft zu werden. In den kommenden Monaten und Jahren werden wir weiter mit Hochdruck daran arbeiten, unsere ausgezeichnete Kundenbasis für langfristig profitables Wachstum zu nutzen.“

Durch den Verkauf der MKB kann die BayernLB in erheblichem Umfang zur Risikoabdeckung genutztes Eigenkapital freisetzen. Deshalb wird die harte Kernkapitalquote (CET 1-Quote) der BayernLB durch die Transaktion mit 0,3 Prozentpunkten kaum belastet. Bei vollständiger Anwendung der Basel III-Vorgaben („fully loaded“ inkl. Stille Einlage des Freistaats Bayern) hatte der BayernLB-Konzern zum 31. März 2014 eine sehr solide vorläufige CET 1-Quote von 13,0 Prozent ausgewiesen.

„Der negative Ergebniseffekt nach IFRS liegt in der Größenordnung, die wir erwartet haben“, so Riegler. „Die Auswirkungen auf unsere Kernkapitalquote sind minimal.“

Die MKB war die letzte große Beteiligung, von der sich die BayernLB laut Verpflichtungskatalog der EU-Kommission bis Ende 2015 hätte trennen müssen. Die BayernLB war seit 1994 Mehrheitsaktionär der ungarischen MKB.


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