BayernLB

16.12.2016

BayernLB unterstützt die Überprüfung und Sicherstellung internationaler Umwelt- und Sozialstandards beim Bau der Dakota Access Pipeline (DAPL)

Die BayernLB verfolgt die laufenden Diskussionen über den Verlauf der Route der Pipeline sehr aufmerksam und unterstützt als Teil des Konsortiums zur Finanzierung der Pipeline im Rahmen ihrer Möglichkeiten einen einvernehmlichen Ausgang der Gespräche zwischen den beteiligten Parteien. Sie steht dazu auch im konstruktiven Dialog mit nationalen und internationalen Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen.

Die BayernLB begrüßt ausdrücklich die Einbindung der unabhängigen Kanzlei Foley Hoag LLP, die über eine anerkannte Expertise in Menschenrechtsfragen verfügt. Sie soll im Auftrag der beteiligten Banken den bisherigen Genehmigungsprozess für die Pipeline und dabei insbesondere die Berücksichtigung der Mitspracherechte der Ureinwohner überprüfen. Zudem analysiert die Kanzlei nochmals die Einhaltung internationaler sozialer Standards bei der Umsetzung des Infrastrukturvorhabens.

Aufbauend auf den Ergebnissen der Prüfung wird die Kanzlei Empfehlungen für die beauftragenden Unternehmen formulieren, um etwaige Defizite bei der Berücksichtigung dieser Standards, etwa im Hinblick auf den Umgang mit Ureinwohnern oder kulturellen Stätten, zu beseitigen.

Die BayernLB geht wie die anderen beteiligten Banken davon aus, dass die beauftragenden Unternehmen die Empfehlungen sorgfältig prüfen und umsetzen werden. Wo möglich, wird die BayernLB diesen Prozess aktiv unterstützen.