BayernLB

24.01.2017

BayernLB erzielt Umsatzrekord bei Gold

2016 mehr als 50 Tonnen gehandelt – Silberumsatz bei 547 Tonnen

München/Nürnberg – Die BayernLB hat im Goldhandel im vergangenen Jahr einen Umsatzrekord erzielt. „Die Nachfrage nach Goldmünzen und -barren  war 2016 höher als je zuvor“, sagte Michael Eubel, Leiter der Abteilung Sorten & Edelmetalle der BayernLB in Nürnberg. Mit 50,4 Tonnen lag der Umsatz um 2,5 Tonnen höher als der bisherige Rekordwert, der im Vorjahr erreicht wurde. „Der Rekordumsatz hat vor allem zwei Gründe: Zum einen die anhaltend niedrigen Zinsen, zum anderen die Tatsache, dass die BayernLB auch im Edelmetallgeschäft stetig neue Kunden gewinnt“, erklärt Eubel.

Insgesamt handelte die Bank rund 598 Tonnen an physischen Edelmetallen, das entspricht dem Gewicht von 120 ausgewachsenen Elefantenbullen. Der größte Anteil daran entfiel auf Investment-Silber, hier lag der Absatz bei 547 Tonnen. Hinzu kamen 400 Kilogramm Platin und Palladium. Favoriten der Kunden waren Silbermünzen mit einem Gewicht von einer Unze (31,1 Gramm), vor allem der kanadische Maple Leaf und die neu auf den Markt gekommenen Silber-Kängurus aus Australien, sowie Fiji-Münzbarren. Bei Gold waren Barren und Krügerrand-Münzen am gefragtesten.

Die BayernLB ist einer der führenden Großhändler von physischen Edelmetallen im deutschsprachigen Raum. In den vergangenen Jahren hat die Bank ihre Vertriebskraft und ihr Serviceangebot stetig ausgebaut und beispielsweise  speziell für Sparkassenkunden eine Online-Banking-Lösung entwickelt, mit der sich Edelmetalle und Sorten rund um die Uhr bestellen lassen. „Durch die Eröffnung unseres Nürnberger Kompetenzzentrums im Jahr 2013 haben wir zudem unsere Kapazitäten im Sorten- und Edelmetallgeschäft deutlich erweitert und die Voraussetzung dafür geschaffen, das steigende Handelsvolumen und den steigenden Wertlagerbedarf logistisch zu managen“, erklärt Dr. Edgar Zoller, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der BayernLB.   

Über den Edelmetallhandel der BayernLB

Das Kompetenzzentrum für Sorten und Edelmetalle der BayernLB in Nürnberg hat mehr als 400 Münzen und Barren im Sortiment, die bei den wichtigen Präge- und Scheideanstalten weltweit direkt geordert werden. Die BayernLB beliefert insbesondere Sparkassen, privatwirtschaftliche Unternehmen und andere Banken. Ein direkter Verkauf an Endkunden findet nicht statt, da die Bank am Markt als Großhändler auftritt. In Kooperation mit den Sparkassen kauft die BayernLB zudem als erste Bank in Deutschland flächendeckend Altgold wie Schmuck oder Medaillen von Kunden an.