BayernLB

13.03.2019

Zehn bayerische Sparkassen als „Förderprofi“ ausgezeichnet

Sparkassen-Finanzgruppe in Bayern Marktführer im Fördergeschäft – 2018 rund 3 Mrd. Euro an neuen Förderkrediten - Gemeinsame Presseinformation der BayernLB, des Sparkassenverbands Bayern und der LfA Förderbank Bayern

München – Mit der Auszeichnung „Förderprofi“ hat die BayernLB am 13. März in ihrer Zentrale insgesamt zehn Sparkassen aus allen bayerischen Regierungsbezirken prämiert, die im Jahr 2018 herausragende Ergebnisse im Fördergeschäft erzielt haben (Liste am Ende der PDF-Version).

„Die ausgezeichneten Sparkassen haben eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie wichtig es ihnen ist, für ihre Kunden jeweils die optimale Finanzierung zu erarbeiten. Förderdarlehen bestmöglich zu nutzen, erfordert hohe Fachexpertise und Kundennähe der Fördermittelberater in den bayerischen Sparkassen“, sagt Dr. Edgar Zoller, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der BayernLB und verantwortlich für das Sparkassengeschäft der Bank.

Roland Schmautz, Vizepräsident des Sparkassenverbands Bayern, betont die volkswirtschaftliche Bedeutung der Förderkredite für Bayern: „Mit der Vergabe von Fördermitteln betreibt die öffentliche Hand eine gezielte wirtschaftliche Steuerung. Bei den Sparkassen sind die zinsgünstigen Förderdarlehen der LfA deshalb ein fester Bestandteil der Finanzierungsberatung. In Verbindung mit unseren Angeboten entsteht so ein spürbarer Beitrag zur Wirtschaftsförderung in Bayern.“

Mit einem Anteil von 37,6 Prozent nach Volumen aller im Jahr 2018 in Bayern vergebenen Förderdarlehen bleiben die bayerischen Sparkassen gemeinsam mit der BayernLB Marktführer im Fördergeschäft. Damit lag die Sparkassen-Finanzgruppe wie schon in den Vorjahren vor den Genossenschaftsbanken und den Privatbanken. Dr. Zoller sieht diese starke Marktposition als Ergebnis der eng aufeinander abgestimmten Zusammenarbeit zwischen Sparkassen und BayernLB: „Die Nähe und Verbundenheit der Sparkassen zu ihren Kunden und unser fachliches Knowhow greifen hier sehr gut ineinander.“ Insgesamt haben BayernLB und Sparkassen im vergangenen Jahr rund 13.500 vergünstigte Kredite der staatlichen Förderinstitute KfW Bankengruppe, LfA Förderbank Bayern und Landwirtschaftlicher Rentenbank mit einem Gesamtvolumen von rund 3 Mrd. Euro ausgereicht. Die BayernLB steht den Sparkassen im Fördergeschäft als zentraler Dienstleister zur Seite. Sie berät zu Verfügbarkeit, Konditionen und Kombinationsmöglichkeiten der vielfältigen Programme und leitet sämtliche Mittel von den Förderbanken an die Sparkassen weiter. Förderkredite für große Unternehmenskunden mit einem Jahresumsatz ab 50 Mio. Euro reicht die BayernLB direkt an ihre Kunden aus.

Der „Förderprofi“ wird jährlich vergeben. In diesem Jahr wird für jeden Regierungsbezirk die Sparkasse ausgezeichnet, welche den höchsten Fördermittel-Anteil im Kreditneugeschäft erzielt hat. Den bayernweit besten Wert erreichte die Sparkasse Allgäu, die 2018 mehr als ein Viertel ihres ausgereichten Darlehensvolumens mit öffentlichen Fördermitteln refinanzierte – mit entsprechenden Konditionsvorteilen für die Kunden. Für die höchste Anzahl an KfW-Zusagen wurde die Sparkasse Mainfranken Würzburg geehrt. Die Stadtsparkasse München erhielt den Förderprofi für die höchste Anzahl an LfA-Zusagen. Hinzu kommt die Kreissparkasse Kelheim, die für die höchste Anzahl an Rentenbank-Zusagen ausgezeichnet wurde. Den für die meisten Zusagen im KfW-Abwärmeprogramm ausgelobten Sonderpreis Umwelt erhielt die Sparkasse Ingolstadt Eichstätt.

Darüber hinaus zeichnete die LfA Förderbank Bayern die Sparkasse Bad Neustadt a. d. Saale mit einem Sonderpreis für den höchsten Volumensanteil von LfA-Zusagen am gesamten gewerblichen Kredit-Neugeschäft aus. Dr. Hans Schleicher, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der LfA, gratuliert den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Sparkasse: „Bei der Förderung des bayerischen Mittelstands waren Sie im vergangenen Jahr Spitzenreiter. Das kommt den Unternehmen vor Ort zu Gute, die sich durch Ihr Wissen und Ihre Beratung passgenau und günstig finanzieren können. Gemeinsam helfen wir so dabei, den Wirtschaftsstandort Bayern langfristig zu stärken, Arbeitsplätze zu sichern und neue Stellen zu schaffen.“