BayernLB erzielt im ersten Halbjahr 2021 ein Vorsteuerergebnis von 485 Mio. Euro
BayernLB

19.08.2021

BayernLB erzielt im ersten Halbjahr 2021 ein Vorsteuerergebnis von 485 Mio. Euro

  • Ergebnis geprägt von guter operativer Ertragsentwicklung in allen Segmenten, positiver Risikovorsorge und Bonifikation aus Tender-Teilnahme
  • Weiterhin gute Kapitalbasis: CET1-Quote bei 15,6 %
  • Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2021 auf 500 bis 700 Mio. Euro vor Steuern angehoben
  • Das Transformationsprogramm Fokus2024 kommt plangemäß voran
  • Neuordnung der Einlagensicherung der DKB

München – Die BayernLB hat im ersten Halbjahr 485 Mio. Euro vor Steuern erwirtschaftet (Vj.: 158 Mio. Euro). Zu dieser erfreulichen Geschäftsentwicklung haben alle operativen Segmente des Konzerns beigetragen. Der Ergebnisanstieg geht maßgeblich auf einen im Vorjahresvergleich gestiegenen Zinsüberschuss, eine positive Risikovorsorge sowie ein verbessertes Fair Value-Ergebnis zurück. Das Konzernergebnis (nach Steuern) betrug 248 Mio. Euro (Vj.: 101 Mio. Euro).

„Wir sind zufrieden mit dem Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr, alle Kundensegmente der BayernLB haben ihr Ergebnis deutlich gesteigert“, sagte Stephan Winkelmeier, Vorstandsvorsitzender der BayernLB. „Besonders freut mich, dass wir trotz der strategischen Wachstumsinvestitionen in die DKB und Modernisierungsinvestitionen in die IT der BayernLB-Bank unseren Verwaltungsaufwand senken konnten. Die Effizienzsteigerung und Verschlankung unserer Prozesse im Rahmen unseres Transformationsprogramms Fokus 2024 zeigt Wirkung. So stärken wir die Leistungsfähigkeit unseres Konzerns für unsere Kunden“, erklärte Winkelmeier weiter.

Finanzzahlen des ersten Halbjahrs: erfreuliche Entwicklung

Der Zinsüberschuss stieg deutlich auf 1.006 Mio. Euro (Vj.: 873 Mio. Euro). Zu der Steigerung trugen vor allem ein Zuwachs im strategiekonformen Neugeschäft und die Teilnahme an den EZB-Tendern (TLTRO III) bei. Aus der Vereinnahmung der TLTRO III-Zinsvergünstigungen erzielte der BayernLB-Konzern im ersten Halbjahr ein Zinsergebnis von 164 Mio. Euro. Den Provisionsüberschuss konnte der BayernLB-Konzern trotz des schwierigen Marktumfelds auf 189 Mio. Euro steigern (Vj.: 154 Mio. Euro). Der Anstieg resultiert maßgeblich aus dem provisionsstarken Kreditgeschäft sowie aus dem Fondsgeschäft der Assetmanagement-Töchter Real I.S. und BayernInvest.

Die Risikovorsorge hat das Ergebnis vor Steuern durch Nettoauflösungen in Höhe von 44 Mio. Euro spürbar entlastet (Vj.: Nettozuführungen in Höhe von 75 Mio. Euro). Notwendige Zuführungen zur Risikovorsorge wurden durch Auflösungen und Eingänge auf abgeschriebene Forderungen überkompensiert. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte der BayernLB-Konzern einen zusätzlichen Risikovorsorgeaufwand (Post Model Adjustment) in Höhe von 48 Mio. Euro gebildet, um die potenziellen Risiken abzudecken, die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zu erwarten waren. Im Zuge der regelmäßigen Überprüfung dieser Szenarien zum 30. Juni 2021 ergab sich ein Auflösungsbedarf in Höhe von 32 Mio. Euro, der Restbestand an Post Model Adjustment lag nach der Auflösung bei 292 Mio. Euro. Die NPL-Quote, die den Anteil notleidender Kredite am Gesamtkreditvolumen abbildet, reduzierte sich auf 0,5 Prozent (Vj.: 0,6 Prozent).

Das Fair-Value-Ergebnis übertraf mit 145 Mio. Euro den Wert des Vorjahres deutlich (Vj.: 51 Mio. Euro). Geprägt war das Ergebnis vor allem durch den positiven Ergebnisbeitrag aus den Sonstigen Finanzgeschäften, insbesondere durch das Geschäft mit Edelmetallen. Das Ergebnis aus Finanzanlagen ging um 24 Mio. Euro auf 7 Mio. Euro zurück (Vj.: 31 Mio. Euro).

Der Verwaltungsaufwand sank leicht auf 754 Mio. Euro (Vj.: 764 Mio. Euro). Der Anstieg des Personalaufwands, der auf die Wachstumsinitiativen der DKB und den damit verbundenen strategischen Personalaufbau zurückgeht, konnte durch den Rückgang der Sachaufwendungen überkompensiert werden. In der BayernLB-Bank zeigt der definierte Personalabbau in einem reduzierten Personalaufwand seine Wirkung. Hier zeigt sich, dass die Kostenmaßnahmen des Transformationsprogramms konsequent umgesetzt werden. Der Aufwand aus Bankenabgabe und Einlagensicherung erhöhte sich um 28 Mio. Euro auf 170 Mio. Euro (Vj.: 142 Mio. Euro). Die Bankenabgabe hat daran einen Anteil von 75 Mio. Euro (Vj.: 68 Mio. Euro), die Einlagensicherung in Höhe von 95 Mio. Euro (Vj.: 74 Mio. Euro).

Der Ertragsteueraufwand lag im ersten Halbjahr bei 235 Mio. Euro (Vj.: 56 Mio. Euro). Der Posten setzte sich aus dem Saldo tatsächlicher Steuererträge und -aufwendungen in Höhe von 42 Mio. Euro (Vj.: 38 Mio. Euro) und dem der latenten Steuererträge und -aufwendungen in Höhe von 193 Mio. Euro (Vj.: 18 Mio. Euro) zusammen. Der deutlich spürbare Anstieg des latenten Steueraufwands resultierte aus der Neueinschätzung der Werthaltigkeit latenter Steuern im BayernLB-Konzern auf Grundlage der zum 30. Juni 2021 vorliegenden Erkenntnisse über die Beendigung des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags mit der DKB.

Die Bilanzsumme der BayernLB erhöhte sich um 10,2 Prozent auf 282,4 Mrd. Euro (31.12.2020: 256,3 Mrd. Euro). Die Steigerung resultiert unter anderem aus einer Teilnahme der BayernLB am EZB-Tender. Die risikogewichteten Aktiva (RWA) betrugen 65,1 Mrd. Euro (31.12.2020: 65,0 Mrd. Euro).

Der Konzern verfügte im ersten Halbjahr weiterhin über eine solide Kapitalbasis. Die CET1-Quote lag zum 30.6.2021 bei 15,6 Prozent (31.12.2020: 15,9 Prozent).

Die Cost-Income-Ratio (CIR) lag bei 55,3 Prozent (31.12.2020: 67,2 Prozent). Die Eigenkapitalrentabilität (RoE) vor Steuern erhöhte sich deutlich auf 9,5 Prozent (31.12.2020: 3,2 Prozent).

Fortschritte im Transformationsprogramm Fokus2024

Die BayernLB treibt ihr im Januar 2020 gestartetes, mehrjähriges Transformationsprogramm Fokus2024 trotz anhaltender operativer Herausforderungen durch die Corona-Pandemie konsequent voran. Entsprechend hat die Bank auch im ersten Halbjahr 2021 zentrale Meilensteine der Transformation erreicht.

Unter anderem wurden grundlegende aufbauorganisatorische und infrastrukturelle Weiterentwicklungen vorangetrieben, beispielsweise das neue sektorbasierte Zusammenarbeitsmodell im Geschäftsfeld Corporates, das im Januar erfolgreich gestartet ist. Dafür hat die Bank spezielle Teams für ihre Fokussektoren – Energie, Mobilität, Technologie, Maschinen- und Anlagenbau sowie Bau und Grundstoffe – aufgestellt. In diesen Teams arbeiten Experten aus Kunden-, Projekt-, Analyse- und Researcheinheiten zusammen, um die Kunden mit tiefem Branchenwissen und großer Strukturierungskompetenz bei ihren Finanzierungen zu begleiten. Auch beim Thema Ausplatzierung hat die BayernLB Fortschritte gemacht und erfolgreich Projekt- und Immobilienfinanzierungen an institutionelle Investoren platziert. Ferner wurde das Umsetzungsprojekt zur Erneuerung der IT-Banksteuerung gestartet.

Darüber hinaus hat die BayernLB Prozesse weiter verschlankt. So konnte der Verwaltungsaufwand des Konzerns trotz Wachstumsinvestitionen in die DKB aufgrund von Einsparungen bei den Sachaufwendungen insgesamt gesenkt werden.

Die Bank hat auch 2021 ihr langfristiges strategisches Zielbild turnusmäßig auf den Prüfstand gestellt. Dabei wurde die Strategie für alle Geschäftsfelder bestätigt: deutliches Wachstum der DKB im Privatkundensegment, kontinuierlicher Ausbau des Immobiliengeschäftes sowie Fokussierung des Geschäftes mit Unternehmenskunden mit besonderem Schwerpunkt auf Zukunftsbranchen.

Stärkere Ausrichtung auf Nachhaltigkeit: Portfolio ausgebaut

Die BayernLB richtet im Rahmen ihrer Transformation ihre Geschäftstätigkeit noch stärker als bisher auf Nachhaltigkeit aus. Seit Juni 2021 sind die BayernLB und die DKB Mitglied bei der Partnership for Carbon Accounting Financials (PCAF). Die PCAF bietet eine standardisierte Methodik, mit der BayernLB und DKB zukünftig die Emissionen im Kreditportfolio berechnen werden. Die Berechnung der Treibhausgasemissionen ist ein essenzieller Schritt, um das Kreditportfolio unter Risiko- und Nachhaltigkeitsaspekten zu steuern und schrittweise zu dekarbonisieren.

Darüber hinaus hat der BayernLB-Konzern sein Portfolio nachhaltiger Refinanzierungsinstrumente erfolgreich ausgebaut. Nach mehreren ESG-Emissionen der DKB sowie dem Social Bond der BayernLabo erweiterte auch die BayernLB die nachhaltige Produktpalette des Konzerns. In der ersten Jahreshälfte startete die BayernLB ihr Green Commercial Paper-Programm und platzierte ihre erste grüne Benchmark-Anleihe mit einem Volumen von 500 Mio. Euro, gefolgt von einer grünen Nachrang-Benchmarkanleihe (Subordinated Tier2 Bond) mit einem Volumen von ebenfalls 500 Mio. Euro.

Die BayernLB hat zudem gemeinsam mit vier weiteren Landesbanken und dem Bundesverband Öffentlicher Banken (VÖB) eine neue Marke für grüne Schuldscheindarlehen entwickelt. Mit dem "Green Schuldscheindarlehen" setzen die fünf Banken, die in dem Segment marktführend sind, gemeinsam mit dem Verband einen grünen Qualitätsstandard für das weit verbreitete Instrument der Unternehmensfinanzierung. Schuldscheindarlehen, die mit dieser Marke versehen sind, dienen ausschließlich der Finanzierung ökologischer Zwecke. Die BayernLB ist im Bereich der Green Schuldscheine einer der Vorreiter in Deutschland.

Neuordnung der Einlagensicherung der DKB

Die Deutsche Kreditbank AG (DKB) ist integraler Bestandteil des BayernLB-Konzerns und trägt als innovative Digitalbank zum wirtschaftlichen Erfolg der BayernLB bei. Bei ihr stehen folgende Änderungen in der Einlagensicherung an:

Das Bundesministerium der Finanzen hat mit Rechtsverordnung vom 8. Juni 2021 der Entschädigungseinrichtung des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands GmbH (EdÖ) mit Wirkung zum 1. Oktober 2021 die Aufgabe als gesetzliche Entschädigungseinrichtung entzogen.

Die Institute, die dieser bislang angehören, werden zum 1. Oktober 2021 kraft Gesetzes der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB), einer hundertprozentigen Tochter des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB), zugeordnet. Dementsprechend wird auch die DKB am 1. Oktober der gesetzlichen Entschädigungseinrichtung EdB zugeordnet werden.

Im Rahmen des Wechsels der DKB in die EdB wird es zu Veränderungen der Beziehungen zwischen der BayernLB und der DKB kommen. Die BayernLB hat mit Wirkung zum 30. November 2021 die Patronatserklärung für die DKB widerrufen und gekündigt. Kunden, die nach dem 19. August 2021 als Neukunden der DKB hinzutreten, können sich auf das Patronat bereits ab diesem Zeitpunkt nicht mehr berufen. Ferner ist beabsichtigt, den Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag zwischen der BayernLB und der DKB zum nächstmöglichen Zeitpunkt im Jahr 2021 zu beenden. Im Gegenzug wird die BayernLB die DKB mit zusätzlichem Kapital in substantieller Größenordnung ausstatten, damit die DKB auch ohne Patronat der BayernLB weiterhin über eine marktübliche Kapitalausstattung verfügt.

Solide Ergebnisse im EBA-Bankenstresstest im Juli 2021

Die BayernLB hat beim aktuellen Stresstest der europäischen Bankaufsichtsbehörde European Banking Authority (EBA) mit soliden Ergebnissen abgeschnitten. Auch im Stressszenario erfüllt die BayernLB die Eigenkapitalanforderungen.

Die Kapitalquote (CET 1) liegt im Basisszenario im Jahr 2023 bei 16,1 Prozent. Selbst im unterstellten, verschärften Krisenszenario liegt die CET 1-Quote der BayernLB bei 10,0 Prozent. Das Stressszenario stellt einen konjunkturell- und vermögenspreisbasierten Schock aufgrund der Unsicherheit über den Verlauf der COVID-19-Pandemie dar.

Ergebnisse der operativen Kundensegmente

Im Segment Immobilien & Sparkassen/Finanzinstitutionen konnte die BayernLB das Vorsteuerergebnis deutlich auf 155 Mio. Euro steigern (Vj.: 117 Mio. Euro).

Der Bereich „Immobilien“ trug mit einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von 86 Mio. Euro (Vj.: 68 Mio. Euro) erneut maßgeblich zum Segmentergebnis bei. Die Ergebnisverbesserung resultiert im Wesentlichen aus einem Anstieg des Zinsüberschusses auf 114 Mio. Euro (Vorjahr: 101 Mio. Euro) infolge der Ausweitung der Geschäftsvolumina. Darüber hinaus profitierte der Bereich von einer leicht positiven Risikovorsorge, der im Vorjahr ein negatives Risikovorsorgeergebnis von -9 Mio. Euro u. a. für die Abdeckung erwarteter Belastungen aus der Corona-Pandemie gegenüberstand.

Das Ergebnis vor Steuern des Bereichs „Sparkassen & Finanzinstitutionen“ stieg auf 30 Mio. Euro (Vj.: 25 Mio. Euro). Die Erträge aus Zins- und Provisionsüberschuss lagen u.a. infolge des anhaltend positiven Trends im Fördergeschäft mit 73 Mio. Euro (Vj.: 64 Mio. Euro) über Vorjahresniveau. Das Ergebnis aus der Fair Value-Bewertung profitierte erneut von der sehr positiven Entwicklung im Geschäft mit Edelmetallen. Im Verwaltungsaufwand verzeichnete der Bereich einen Rückgang auf 81 Mio. Euro (Vj.: 87 Mio.), der im Wesentlichen auf die Verschlankung der Bank im Zuge des Transformationsprogramms zurückzuführen ist.

Die BayernLabo, das Förderinstitut der BayernLB, weitete ihr Ergebnis vor Steuern auf 19 Mio. Euro (Vj.: 12 Mio. Euro) aus. Auch das Vorsteuerergebnis der Real I.S. stieg deutlich auf 17 Mio. Euro (Vj.: 9 Mio. Euro). Die BayernInvest lag mit einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von 3 Mio. Euro (Vj.: 2 Mio. Euro) ebenfalls über Vorjahresniveau.

Das Segment Corporates & Markets erwirtschaftete ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 97 Mio. Euro (Vj.: - 5 Mio. Euro). Die hohe Ergebnisverbesserung ist wesentlich durch die deutlich gesunkene Risikovorsorge geprägt. Im Vorjahreszeitraum hatten die Zuführungen, unter anderem zur Abdeckung erwarteter Belastungen aus der Corona-Pandemie, noch bei 65 Mio. Euro gelegen. In der ersten Hälfte dieses Jahres betrugen die Zuführungen nur -1 Mio. Euro. Zudem stieg die Summe aus Zins- und Provisionsüberschuss aufgrund des guten Kundengeschäfts auf 206 Mio. Euro (Vj.: 188 Mio. Euro). Der Verwaltungsaufwand im Segment sank insbesondere infolge der Fokussierung im Kapitalmarktgeschäft auf 144 Mio. Euro (Vj.: 167 Mio. Euro).

Auch im Segment DKB konnte das Vorsteuerergebnis deutlich gesteigert werden, es lag zum 30. Juni 2021 bei 273 Mio. Euro (Vj.: 115 Mio. Euro). Der Großteil dieses Ergebnisses entfiel mit 267 Mio. Euro auf den Teilkonzern DKB (Vj.: 114 Mio. Euro).

Die Summe aus Zins- und Provisionsüberschuss stieg auf 575 Mio. Euro (Vj.: 470 Mio. Euro), was insbesondere auf günstige Refinanzierungsbedingungen sowie einen höheren Provisionsüberschuss unter anderem aufgrund deutlich gestiegener Wertpapiertransaktionen im Privatkundengeschäft zurückzuführen ist. Die Risikovorsorge fiel infolge von Nettoauflösungen sowie durch Auflösungen aus dem Post Model Adjustment mit 33 Mio. Euro deutlich positiv aus (Vj.: 2 Mio. Euro). Der Restbestand an Post Model Adjustment lag zum 30. Juni 2021 bei 87 Mio. Euro.

Die DKB hat die Zahl ihrer Privatkunden auf rund 4,8 Millionen (Vj.: rund 4,5 Millionen) gesteigert und damit ihre Position als zweitgrößte Direktbank und einer der Marktführer im digitalen Banking in Deutschland weiter gefestigt. Zur nachhaltigen Sicherung bzw. zum Ausbau der Marktposition erfolgten weitere Investitionen in Vertrieb, Digitalisierung und Personalaufbau. Der Verwaltungsaufwand wurde mit 326 Mio. Euro (Vj.: 316 Mio. Euro) dennoch in etwa auf Vorjahresniveau gehalten.

Das Ergebnis vor Steuern der zum Segment zählenden Tochter Bayern Card-Services (BCS) erhöhte sich infolge positiver Einmaleffekte auf 4 Mio. Euro (Vj.: 1 Mio. Euro). Die Ertragsentwicklung im operativen Geschäft blieb weitgehend stabil. Die Anzahl der betreuten Karten erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um rund 5 Prozent auf 11,7 Millionen.

Ausblick auf das Gesamtjahr 2021

Die BayernLB hebt ihre bisherige Jahresprognose an und rechnet für das Gesamtjahr 2021 mit einem positiven Vorsteuerergebnis in Höhe von 500 bis 700 Mio. Euro. Aufgrund der unsicheren weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie unterliegt die Prognose einer erhöhten Unsicherheit.

Weitere Details zu den Geschäftszahlen des BayernLB-Konzerns im ersten Halbjahr 2021 finden sich in der ergänzenden IR-Präsentation und im Konzern-Finanzbericht zum 30. Juni 2021. Beide Dokumente sind unter www.bayernlb.de abrufbar.