BayernLB

Bankenstresstest Juli 2016

BayernLB mit guten Ergebnissen im Bankenstresstest

29. Juli 2016

  • Stressauswirkung gering durch gute Portfolioqualität
  • Solide Kernkapitalquoten (CET 1) nach Stressszenario und strenger „fully loaded“ Sicht

München - Die BayernLB hat beim Stresstest der europäischen Bankenaufsicht European Banking Authority (EBA) mit guten Ergebnissen abgeschnitten. Auf Grund ihrer guten Portfolioqualität verfügt die BayernLB auch im Stressszenario über eine solide Eigenkapitalausstattung.

Die EBA betrachtet im Rahmen des Stresstests für europäische Banken zwei Varianten der Kapitalausstattung per Ende 2018: Zum einen die sogenannte „phase in“ Sicht, in der noch alle aktuell anrechenbaren Kapitalinstrumente wie stille Einlagen im Kernkapital (CET 1) berücksichtigt werden. Zum anderen die „fully loaded“ Betrachtung, bei der bereits die in 2018 gültigen, strengeren aufsichtsrechtlichen Vorgaben für Kernkapital (CET 1) Anwendung finden.

Die Kapitalquote (CET 1 „fully loaded“) liegt im Basisszenario bei 12,4 Prozent. Im „Stressfall“, dem sogenannten Adverse Szenario, das einen konjunkturell- und vermögenspreisbasierten Schock mit seinen Auswirkungen auf europäische Banken simuliert, liegt die CET 1-Quote der BayernLB bei 8,3 Prozent. In diesem Stressszenario geht die Kapitalquote um 3,7 Prozentpunkte zurück gegenüber der Ausgangsbasis von 12,0 Prozent zum Jahresabschluss 2015. Damit schneidet die BayernLB im Stressszenario auch im Vergleich zu anderen Banken gut ab.

Auch in der „phase in“ Sicht beträgt der stressbedingte Abschlag nur 3,7 Prozentpunkte. Hinzu kommen hier Übergangseffekte von 3,2 Prozentpunkten. Die-se resultieren maßgeblich aus stillen Einlagen in Höhe von 2,3 Mrd. EUR per 31.12.2015, die ab 2018 nicht mehr im Kernkapital (CET 1) anrechenbar sind und von denen zwischenzeitlich bereits 1,3 Mrd. EUR zurückgezahlt wurden. Aus diesem Grund ist diese Sicht für die BayernLB wenig aussagekräftig.

Für die BayernLB ist das gute Abschneiden unter „fully loaded“ Gesichtspunkten ein weiterer Beleg für ihre erfolgreiche Neuausrichtung und die nachhaltige Stabilität ihres Geschäftsmodells als „Die Bayerische Bank für die deutsche Wirtschaft“.