BayernLB

Erfahrungsberichte Duales Studium zum Bachelor of Arts, Fachrichtung Bank

Erfahrungsbericht Henrike Neher – Duales Studium zum Bachelor oft Arts, Fachrichtung Bank

Wie war Ihr erster Tag in der BayernLB?
Meinen ersten Tag in der BayernLB verbinde ich mit vielen neuen Gesichtern und Informationen. Zu Beginn begrüßte uns der Vorstandsvorsitzende, Herr Häusler, mit einer kurzen Ansprache, im Anschluss daran stellte sich die Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) vor. Im Laufe des Tages wurden wir in kleinen Gruppen von älteren Auszubildenden (m/w) im Gebäude der Bank herumgeführt. Das war eine gute Möglichkeit, einerseits „die Neuen“ kennenzulernen und andererseits „die Älteren“ mit Fragen rund um die Ausbildung zu bombardieren. Im Zuge dessen hatten wir sogar die Möglichkeit, einmal hinter die Kulissen der Kantine zu schauen; das war auf jeden Fall sehr interessant!

Was ist das Besondere aus Ihrer Sicht an der BayernLB als Arbeitgeber?
Trotz ihrer Größe ist die BayernLB eine sehr persönliche und familiäre Bank. Natürlich ist fachliches Knowhow unerlässlich für eine erfolgreiche Zusammenarbeit, jedoch werden auch persönliche Kontakte in der Bank gepflegt und gefördert. Das Sportgelände der BayernLB in direkter Nähe zum Englischen Garten bietet darüberhinaus ein breites Angebot, sich gesundheitlich fit zu halten und auch die Möglichkeit, wer das möchte, im privaten Bereich mit Kollegen (m/w) ins Gespräch zu kommen.

Wo waren Sie im Laufe Ihres Studiums eingesetzt und was waren dort jeweils Ihre Aufgaben?
Während meiner Praxisphasen konnte ich Einblicke in die unterschiedlichsten Bereiche der BayernLB bekommen. Ich war unter anderem im Risk Office, im Immobilienbereich, sowie in der Marketing Abteilung der LBS und im Bereich „Sparkassen & Verbund“. Im Bereich der Konzernstrategie und Konzernkommunikation konnte ich darüberhinaus viel Wissen für meine Bachelorarbeit sammeln.

Was ist Ihnen besonders positiv aus Ihrer Zeit als Student in Erinnerung geblieben?
Während der Praxisphasen merkt man schnell, dass Forderung und Förderung Hand in Hand gehen. Die Bank legt erhöhten Wert darauf, die hohe Bedeutung der jungen Nachwuchskräfte (m/w) zu betonen. Bei Fragen und Problemen findet sich in jeder Abteilung ein Ansprechpartner (m/w), mit dessen Hilfe gemeinsam Lösungen und Antworten gesucht werden. Die Zeit an der Hochschule ist natürlich von intensiven Studieneinheiten geprägt. Durch die kleinen Kurse kommen häufig bilaterale Gespräche und Diskussionen mit den Dozenten (m/w) zustande, welche die Vorlesungen lebhaft und greifbarer machen.

Gab es Situationen oder Erlebnisse im Laufe Ihres Programms, die Sie kritisch beurteilen würden? Welche Lösungen wurden hier gefunden?
Die ehemalige Aufteilung der Studienorte nach Heidenheim und Ravensburg sorgten einerseits immer wieder für differenzierte Meinungsbilder bzgl. der Vergleichbarkeit der theoretischen Leistungen unter den Studenten (m/w). Andererseits war es durch die verschobenen Phasen von Theorie und Praxis schwer, enge „studienortübergreifende“ Freundschaften zu knüpfen. Durch die Fokussierung auf nur einen Studienstandort (Ravensburg) werden diese Schwierigkeiten sicherlich nicht mehr auftreten und die Bindung unter den Studenten (m/w) wird noch enger werden.

Was ist für Sie typisch BayernLB?
Der kollegiale Umgang und der Zusammenhalt unter den Kollegen (m/w). Außerdem der Treffpunkt „adT“ – an der Treppe – zum Mittagessen. Zur Mittagszeit ist hier ein reges Kommen und Gehen und man trifft immer viele Kollegen (m/w).

Würden Sie die das Studium der BayernLB empfehlen und wenn ja, warum?
Ja! Die Verknüpfung theoretischer und praktischer Inhalte ist die ideale Verbindung für junge Berufseinsteiger (m/w), die neben dem Studium auch direkt Einblick in die Praxis möchten. Da die BayernLB eine Bank mit breit gefächertem Aufgabenspektrum ist, bekommt man hier einen umfangreichen Einblick in das Bankgeschäft und dadurch die Unterlegung theoretischer Studieninhalte mit praktischen Fällen aus dem Bankenleben.

Welchen Tipp haben Sie an künftige Bewerber (m/w)?
Zunächst ist es natürlich wichtig, dass die Bewerbung mit viel Sorgfalt erstellt wird, denn sie bildet die Basis für das anstehende Berufsleben. Während des Assessmentcenter und im persönlichen Gespräch ist es wichtig, sich nicht zu verstellen und einfach „man selbst“ zu sein. Das klingt häufig einfacher gesagt als getan – aber denkt immer dran, dass es auch den Mitarbeitern (m/w) der Bank, die euch durch diesen Tag führen, einmal genau so ergangen ist!

Erfahrungsbericht Sven Trautner – Duales Studium zum Bachelor oft Arts, Fachrichtung Bank

Wie war Ihr erster Tag in der BayernLB?
Mit einem Wort? – Spannend! Schon am Morgen wurden wir als Gruppe durch die Personalabteilung in Empfang genommen, neben einer Einführungsveranstaltung mit verschiedenen Vorträgen über die BayernLB, hatte man viel Zeit die neuen Kollegen* kennen zu lernen. Es war interessant sich mit den neuen Kollegen zu unterhalten und neue Kontakte zu knüpfen. Noch vor dem Mittagessen bekam jeder von uns seinen Paten vorgestellt. Dies ist ein Mitstudent aus einem höheren Studienjahr, den man gleich zu Beginn mit all seinen Fragen löchern kann. Die Patenschaft dauert die gesamte Dauer des Studiums an, man hat also immer eine vertraute Person, die man unkompliziert um Hilfe oder Rat bitten kann. Beeindruckend war für mich aber nicht nur der erste Tag, sondern auch die darauffolgenden Einführungstage. Besonders an die Seminartage im Schulungshotel in Aiterbach am Chiemsee denke ich gerne zurück. Hier konnte ich Freundschaften schließen, die mich nicht nur im Studium, sondern auch jetzt noch begleiten.

Was ist das Besondere aus Ihrer Sicht an der BayernLB als Arbeitgeber?
Die BayernLB ist eindeutig eine deutsche Großbank und bietet den Absolventen und Mitarbeitern eine Vielzahl von Möglichkeiten sich zu entwickeln. Trotz der Größe schafft es die Bank familiär zu bleiben. Der Umgang zwischen den Mitarbeitern ist kollegial und von gegenseitiger Wertschätzung geprägt. Aufgefallen ist mir, wie herzlich man in vielen Abteilungen als Student aufgenommen worden ist und die Mitarbeiter sich neben dem Tagesgeschäft für einen Zeit nehmen. Eine Besonderheit der BayernLB sind die „e-Dates“ bei denen sich die Mitarbeiter zum gemeinsamen Mittagessen verabreden. Dank der e-Dates bleiben einem viele Kontakte zu Kollegen auf lange Zeit erhalten, manche werden sogar zu sehr guten Freunden. Auch nach dem dualen Studium hört die Weiterbildung nicht auf. Die BayernLB setzt sich für eine konstante Weiter- und Fortbildung ihrer Mitarbeiter ein und unterstützt diese dabei. Ich habe die Möglichkeit wahrgenommen mit Beginn zum Wintersemester 2014 neben dem Job ein Master-Studium zu absolvieren. Bei dem „Accounting & Finance Programm“ unterstützt mich die Bank zum einen bei den Studiengebühren, außerdem werde ich an Prüfungstagen von der Arbeit freigestellt. Die Vorlesungen finden bei diesem berufsbegleitenden Programm Abends und Samstags statt, so dass es möglich ist weiterhin in Vollzeit zu arbeiten. Durch ein flexibles Gleitzeitarbeitsmodell habe ich auch die Möglichkeit mir meine Arbeit freier einzuteilen und so Überschneidungen mit dem Vorlesungszeiten zu vermeiden. Ich finde es außergewöhnlich, dass die BayernLB neben diversen in-house und fachspezifischen Seminaren und Fortbildungen auch eine akademische Weiterentwicklung ermöglich und fördert.

Wo waren Sie im Laufe Ihres Studiums eingesetzt und was waren dort jeweils Ihre Aufgaben?
Ich hatte die Chance während meines Studiums eine Vielzahl von Abteilungen im Haus zu sehen, viele davon konnte ich mir dabei selbst aussuchen. Im zentralen Marketing war ich mit für die Organisation von Firmenveranstaltungen, wie des „Corporates Day“ zuständig. Dies ist eine Veranstaltung bei der Großkunden der Bank ins Haus eingeladen werden und dort verschiedene Vorträge und Workshops besuchen können. Ein kleines Highlight war natürlich auch selbst an diesen Veranstaltungen teilnehmen zu dürfen. Außerdem war ich noch im Controlling und der Revision eingesetzt, wo ich an einer Revisionsprüfung teilnehmen konnte und meine eigene „Prüfeinheit“ verantworten durfte. Neben den Stabsbereichen hat mich jedoch besonders das Front Office mit seinen Kundenbereichen interessiert. Hier konnte ich einen sehr breiten Einblick gewinnen und Stationen vom Corporate Banking mit Großkundengeschäft (>1Mrd. Euro Umsatz), über das Kreditverbriefungsgeschäft, bis hin zur Projektfinanzierung (bspw. Solaranlagen, Windparks) besuchen. Dort unterstützte ich vor allem bei der Ausarbeitung und Kalkulation von Angeboten oder begleitete die Abschlüsse von Deals. Regelmäßig ergibt sich hier auch die Möglichkeit die Kollegen auf einen Kundentermin zu begleiten, was natürlich besonders spannend ist. Der Wunsch direkt mit Kunden in Kontakt zu stehen, hat mich auch nicht mehr losgelassen und so habe ich dann eine Stelle im Marktbereich der internationalen Immobilienfinanzierung angenommen. Hier unterstützen wir gewerbliche Immobilienkunden bei ihren Finanzierungen im Ausland (v. a. Europa und USA) und begleiten sie bei ihren Aktivitäten in Deutschland.

Was ist Ihnen besonders positiv aus Ihrer Zeit als Student in Erinnerung geblieben?
Die BayernLB ist interessiert daran gute Mitarbeiter zu gewinnen und das merkt man. Es gilt das Prinzip fordern und fördern, was mir immer gut gefallen hat. Natürlich wird von den Mitarbeitern und auch Studenten gute Leistung verlang, jedoch ohne dabei eine Ellbogengesellschaft zu fördern. Wer gute Leistungen erzielt, wird gefördert und bekommt gute Chancen sich zu entwickeln. Doch auch, wenn es einmal Zwickt, werden die Studenten nicht im Stich gelassen, sondern es wird gemeinsam nach einer Lösung gesucht. Besonders gerne erinnere ich mich jedoch an die Studienzeit an der DHBW in Heidenheim zurück. Die Vorlesungen in kleinen Gruppen ermöglichten eine sehr aktive Lehrgestaltung. So wurde die Lehre kaum als Frontalunterricht gehalten, sondern zielte meist auf eine belebte Diskussion mit den Studenten ab. Für jeden Studenten bot sich so die Möglichkeit, sich aktiv in die Vorlesungen einzubringen oder auch Fragen zu stellen. Solch ein kleines Team wird außerdem auch schnell zu einer Gemeinschaft und so war es immer wieder schön seine Kommilitonen nach drei Monaten Praxisphase wieder zu sehen.

Gab es Situationen oder Erlebnisse im Laufe Ihres Programms, die Sie kritisch beurteilen würden? Welche Lösungen wurden hier gefunden?
Ich war mit dem Dualen Studienprogramm der BayernLB sehr zufrieden. Es war sehr gut organisiert und geplant und man kann sich somit voll und ganz auf das Studium konzentrieren. Wenn es doch einmal Fragen gab, konnten sowohl die Personalabteilung, als auch die Hochschule immer weiter helfen.

Was ist für Sie typisch BayernLB?
Einzigartig ist wohl das schon angesprochene „e-Date adt“ (an der Treppe). An der Treppe vom Haupteingang in den ersten Stock treffen sich die Kollegen jeden Mittag, um gemeinsam in der Kantine zum Mittagessen zu gehen. Dies ist eine besonders schöne Tradition, da man so auch Kollegen aus anderen Bereichen wieder trifft und bankweit Kontakte erhalten kann. Typisch BayernLB sind für mich aber auch meine Kollegen und der freundschaftliche Umgang miteinander. Es macht Spaß jeden Tag zusammen für die Bank zu arbeiten und nicht gegeneinander.

Würden Sie das Studium der BayernLB empfehlen und wenn ja, warum?
Eindeutig –Ja! Jeder der sich bewirbt sollte wissen, dass es sich um ein duales Studium handelt, das die Studenten auch fordert. Doch es ist wirklich eine super Erfahrung. Die Möglichkeit in einer so kleinen Gruppe zu studieren und zu lernen bietet einem kaum ein anderes Studiensystem, auch die Möglichkeit die Theorie in der Praxis anzuwenden macht Spaß und eröffnet einem viel neues Know-How. Nicht zu unterschätzen sind auch die Kontakte die man schon während des Studiums im Unternehmen knüpft und die einem auch bei der Festversetzung sehr weiterhelfen können. Nicht der wichtigste Punkt, aber die Vergütung während des Studiums ist nicht zu vergessen. Schon als Student auf eigenen Beinen stehen zu können, ist vielleicht mit eine der schönsten Erfahrungen.

Welchen Tipp haben Sie an künftige Bewerber (m/w)?
Wichtig ist es keine Angst vor dem Bewerbungsprozess zu haben, traut euch! Nehmt euch ausreichend Zeit für eure Bewerbung, denn einen ersten Eindruck gibt es nur einmal. Seid ihr zum Auswahlverfahren eingeladen, verstellt euch nicht und seid offen, es ist eine tolle Erfahrung und bringt euch eurem Ziel einen Schritt näher. Lasst euch nicht entmutigen, wenn es nicht beim ersten Anlauf funktioniert. Habt ihr Erfolgt, ruht euch nicht darauf aus, bleibt neugierig – es wird sich lohnen!

*)
Der Einfachheit halber werden im Text nur die Begriffe „Student, Mitarbeiter, Kollege“ verwendet. Hierbei und bei ähnlichen Begriffen sind immer beide Geschlechter gemeint.