BayernLB

Erfahrungsberichte Duales Studium zum Bachelor of Arts, Fachrichtung Bank

Erfahrungsbericht Antonia Kastenmeier – Duales Studium zum Bachelor oft Arts, Fachrichtung Bank

Wie war Ihr erster Tag in der BayernLB?

An meinen ersten Tag kann ich mich noch sehr gut erinnern! Ich war im Vorhinein total aufgeregt und gespannt was mich erwartet, aber als es dann soweit war hat es einfach Spaß gemacht. Neben einer Bankführung mit älteren Studenten haben sich verschiedenste Mitarbeiter bei uns vorgestellt, darunter auch unsere Ansprechpartnerinnen in der Personalabteilung, die wir bei Fragen oder Problemen jederzeit um Hilfe bitten können. Am Ende des Tages kannte man also nicht nur alle neuen Studenten und Azubis dank Kennenlernspielen und Gruppenaufgaben, sondern auch die älteren Jahrgänge.

Außerdem wurde jedem von uns ein Student aus dem zweiten Semester als Pate zugeteilt, der einen über die gesamte Studienzeit hindurch unterstützt und begleitet, sodass wir schon nach Tag 1 eine gemeinsame WhatsApp-Gruppe mit den anderen Studenten hatten, um jederzeit und unkompliziert Fragen stellen oder einfach mal gemeinsam zum „Studentenstammtisch“ in den Biergarten gehen zu können.

Was ist das Besondere aus Ihrer Sicht an der BayernLB als Arbeitgeber?

Das Besondere ist auf jeden Fall die Vielzahl an Bereichen und Aufgaben die man innerhalb der Bank erleben kann. Die BayernLB als Großbank bietet so viele verschiedene Möglichkeiten, dass man sich, egal in welcher Richtung der eigene Interessensschwerpunkt liegt, weiterbilden und wohlfühlen kann, da trotz der Größe der Bank eine familiäre Stimmung herrscht.

So durchläuft man während dem dualen Studium verschiedene Abteilungen innerhalb des Hauses, denen man zunächst zugeteilt wird und die man später frei wählen kann, wobei mir vor allem die Herzlichkeit aufgefallen ist, mit der man überall empfangen wird.

Ich finde außergewöhnlich, wie selbstverständlich uns die Bank bei Prüfungen bzw. für die Bachelorarbeit freistellt und unser Studium durch zusätzliche Unterlagen, wie z.B. alte Seminararbeiten vorheriger Jahrgänge unterstützt.

Wo waren Sie im Laufe Ihres Studiums eingesetzt und was waren dort jeweils Ihre Aufgaben?

Bisher war ich im Sparkassen B-Depot, in Agency Desk und aktuell in der Verwahrstelle Depotbank eingesetzt. Auf der einen Seite habe ich tägliche Aufgaben, die von der Thematik der jeweiligen Abteilung abhängig sind, in Agency Desk also z.B. das Thema Konsortialkredite, und auf der anderen Seite wird mir viel erklärt und ich darf meinen Kollegen über die Schulter schauen und helfen wo ich kann.

Auch bei außerordentlichen Aufgaben ist die Hilfe von uns Studenten gefragt. Ob bei der Organisation des Risk-Office-Day in der Allianz Arena oder der Einführungstage für neue Nachwuchskräfte – Wir dürfen dabei sein und helfen!

Was ist Ihnen besonders positiv aus Ihrer Zeit als Student in Erinnerung geblieben?

Ich bin aktuell noch Studentin und die eine Sache die ich am meisten am Studium liebe, ist der Gruppenzusammenhalt. Dadurch dass wir nicht wie in „normalen“ Unis mit 200 oder mehr Leuten im Vorlesungssaal sitzen, sondern in Klassen von knapp 30 Studenten sieht man sich jeden Tag und baut schon nach kurzer Zeit enge Freundschaften auf.

Vor allem die Mitstudenten der eigenen Bank, die man nicht nur in der Studienphase, sondern auch in der Arbeit in München sieht, sind wie eine Art Familie.

Der Wechsel zwischen München und Ravensburg und das ständige Umziehen haben mich im Vorhinein etwas abgeschreckt, aber jetzt sehe ich genau diesen Wechsel als großen Vorteil, weil man auf der einen Seite sieht wofür man lernt, und auf der anderen Seite nicht nur arbeitet, sondern auch das Studentenleben genießen kann.

Ich kann also das in der Theorie gelernte in der Arbeit anwenden und stelle mir nicht die Frage „Wofür lerne ich das eigentlich?“.

Gab es Situationen oder Erlebnisse im Laufe Ihres Programms, die Sie kritisch beurteilen würden? Welche Lösungen wurden hier gefunden?

Ich bin mit dem Programm duales Studium bei der BayernLB total zufrieden! Es ist gut organisiert, sodass man sich wirklich auf Studium und Arbeit konzentrieren kann und selbst wenn mal etwas unklar ist, hat man jederzeit Ansprechpartner in der Personalabteilung, die einem weiterhelfen.

Kritisch würde ich beurteilen, dass jedes Jahr nur wenige Studenten die Möglichkeit hatten in Auslandsniederlassungen wie New York oder Mailand eingesetzt zu werden.

Da die BayernLB ab diesem Jahr aber mit Hilfe der Organisation Aiesec soziale Projekte in aller Welt unterstützt, können jetzt alle Studenten auf freiwilliger Basis 6 – 8 Wochen im Ausland verbringen und dabei auch sinnvolle und karitative Arbeit leisten. Wer also einen Auslandsaufenthalt zum Arbeiten anstrebt, kann das jetzt auch tun und wird dabei von der Personalabteilung in Planung und Umsetzung unterstützt.

Was ist für Sie typisch BayernLB?

Typisch BayernLB sind auf jeden Fall die Mittagessen „adT“ was bedeutet, dass man sich mit Kollegen „an der Treppe“, dem zentralen Treffpunkt in der Bank, zum Mittagessen verabredet und dadurch viele Kontakte und Freundschaften pflegen kann, auch wenn man mittlerweile in einer anderen Abteilung eingesetzt ist.

Dieser freundschaftliche Umgang im Privaten, aber auch in der Zusammenarbeit zeichnet die BayernLB für mich aus.

Würden Sie die das Studium der BayernLB empfehlen und wenn ja, warum?

Auf jeden Fall!

Man muss sich zwar bewusst sein, dass ein duales Studium viel Kraft, Zeit und Durchhaltevermögen fordert, aber aus meiner Sicht lohnt sich die Arbeit die man hineinsteckt aber auf jeden Fall und ich würde es jederzeit wieder genauso machen.

Welchen Tipp haben Sie an künftige Bewerber (m/w)?

Seid beim AC natürlich und offen! – auch wenn das jetzt einfacher klingt als es ist. Es kommt nicht darauf an, dass Ihr alle Aufgaben perfekt löst, sondern viel mehr darauf, dass ihr ihr selbst seid.

Viel Glück bei der Bewerbung!

Erfahrungsbericht Sven Trautner – Duales Studium zum Bachelor oft Arts, Fachrichtung Bank

Wie war Ihr erster Tag in der BayernLB?

Mit einem Wort? – Spannend! Schon am Morgen wurden wir als Gruppe durch die Personalabteilung in Empfang genommen, neben einer Einführungsveranstaltung mit verschiedenen Vorträgen über die BayernLB, hatte man viel Zeit die neuen Kollegen* kennen zu lernen. Es war interessant sich mit den neuen Kollegen zu unterhalten und neue Kontakte zu knüpfen. Noch vor dem Mittagessen bekam jeder von uns seinen Paten vorgestellt. Dies ist ein Mitstudent aus einem höheren Studienjahr, den man gleich zu Beginn mit all seinen Fragen löchern kann. Die Patenschaft dauert die gesamte Dauer des Studiums an, man hat also immer eine vertraute Person, die man unkompliziert um Hilfe oder Rat bitten kann. Beeindruckend war für mich aber nicht nur der erste Tag, sondern auch die darauffolgenden Einführungstage. Besonders an die Seminartage im Schulungshotel in Aiterbach am Chiemsee denke ich gerne zurück. Hier konnte ich Freundschaften schließen, die mich nicht nur im Studium, sondern auch jetzt noch begleiten.

Was ist das Besondere aus Ihrer Sicht an der BayernLB als Arbeitgeber?

Die BayernLB ist eindeutig eine deutsche Großbank und bietet den Absolventen und Mitarbeitern eine Vielzahl von Möglichkeiten sich zu entwickeln. Trotz der Größe schafft es die Bank familiär zu bleiben. Der Umgang zwischen den Mitarbeitern ist kollegial und von gegenseitiger Wertschätzung geprägt. Aufgefallen ist mir, wie herzlich man in vielen Abteilungen als Student aufgenommen worden ist und die Mitarbeiter sich neben dem Tagesgeschäft für einen Zeit nehmen. Eine Besonderheit der BayernLB sind die „e-Dates“ bei denen sich die Mitarbeiter zum gemeinsamen Mittagessen verabreden. Dank der e-Dates bleiben einem viele Kontakte zu Kollegen auf lange Zeit erhalten, manche werden sogar zu sehr guten Freunden. Auch nach dem dualen Studium hört die Weiterbildung nicht auf. Die BayernLB setzt sich für eine konstante Weiter- und Fortbildung ihrer Mitarbeiter ein und unterstützt diese dabei. Ich habe die Möglichkeit wahrgenommen mit Beginn zum Wintersemester 2014 neben dem Job ein Master-Studium zu absolvieren. Bei dem „Accounting & Finance Programm“ unterstützt mich die Bank zum einen bei den Studiengebühren, außerdem werde ich an Prüfungstagen von der Arbeit freigestellt. Die Vorlesungen finden bei diesem berufsbegleitenden Programm Abends und Samstags statt, so dass es möglich ist weiterhin in Vollzeit zu arbeiten. Durch ein flexibles Gleitzeitarbeitsmodell habe ich auch die Möglichkeit mir meine Arbeit freier einzuteilen und so Überschneidungen mit dem Vorlesungszeiten zu vermeiden. Ich finde es außergewöhnlich, dass die BayernLB neben diversen in-house und fachspezifischen Seminaren und Fortbildungen auch eine akademische Weiterentwicklung ermöglich und fördert.

Wo waren Sie im Laufe Ihres Studiums eingesetzt und was waren dort jeweils Ihre Aufgaben?

Ich hatte die Chance während meines Studiums eine Vielzahl von Abteilungen im Haus zu sehen, viele davon konnte ich mir dabei selbst aussuchen. Im zentralen Marketing war ich mit für die Organisation von Firmenveranstaltungen, wie des „Corporates Day“ zuständig. Dies ist eine Veranstaltung bei der Großkunden der Bank ins Haus eingeladen werden und dort verschiedene Vorträge und Workshops besuchen können. Ein kleines Highlight war natürlich auch selbst an diesen Veranstaltungen teilnehmen zu dürfen. Außerdem war ich noch im Controlling und der Revision eingesetzt, wo ich an einer Revisionsprüfung teilnehmen konnte und meine eigene „Prüfeinheit“ verantworten durfte. Neben den Stabsbereichen hat mich jedoch besonders das Front Office mit seinen Kundenbereichen interessiert. Hier konnte ich einen sehr breiten Einblick gewinnen und Stationen vom Corporate Banking mit Großkundengeschäft (>1Mrd. Euro Umsatz), über das Kreditverbriefungsgeschäft, bis hin zur Projektfinanzierung (bspw. Solaranlagen, Windparks) besuchen. Dort unterstützte ich vor allem bei der Ausarbeitung und Kalkulation von Angeboten oder begleitete die Abschlüsse von Deals. Regelmäßig ergibt sich hier auch die Möglichkeit die Kollegen auf einen Kundentermin zu begleiten, was natürlich besonders spannend ist. Der Wunsch direkt mit Kunden in Kontakt zu stehen, hat mich auch nicht mehr losgelassen und so habe ich dann eine Stelle im Marktbereich der internationalen Immobilienfinanzierung angenommen. Hier unterstützen wir gewerbliche Immobilienkunden bei ihren Finanzierungen im Ausland (v. a. Europa und USA) und begleiten sie bei ihren Aktivitäten in Deutschland.

Was ist Ihnen besonders positiv aus Ihrer Zeit als Student in Erinnerung geblieben?

Die BayernLB ist interessiert daran gute Mitarbeiter zu gewinnen und das merkt man. Es gilt das Prinzip fordern und fördern, was mir immer gut gefallen hat. Natürlich wird von den Mitarbeitern und auch Studenten gute Leistung verlang, jedoch ohne dabei eine Ellbogengesellschaft zu fördern. Wer gute Leistungen erzielt, wird gefördert und bekommt gute Chancen sich zu entwickeln. Doch auch, wenn es einmal Zwickt, werden die Studenten nicht im Stich gelassen, sondern es wird gemeinsam nach einer Lösung gesucht. Besonders gerne erinnere ich mich jedoch an die Studienzeit an der DHBW zurück. Die Vorlesungen in kleinen Gruppen ermöglichten eine sehr aktive Lehrgestaltung. So wurde die Lehre kaum als Frontalunterricht gehalten, sondern zielte meist auf eine belebte Diskussion mit den Studenten ab. Für jeden Studenten bot sich so die Möglichkeit, sich aktiv in die Vorlesungen einzubringen oder auch Fragen zu stellen. Solch ein kleines Team wird außerdem auch schnell zu einer Gemeinschaft und so war es immer wieder schön seine Kommilitonen nach drei Monaten Praxisphase wieder zu sehen.

Gab es Situationen oder Erlebnisse im Laufe Ihres Programms, die Sie kritisch beurteilen würden? Welche Lösungen wurden hier gefunden?

Ich war mit dem Dualen Studienprogramm der BayernLB sehr zufrieden. Es war sehr gut organisiert und geplant und man kann sich somit voll und ganz auf das Studium konzentrieren. Wenn es doch einmal Fragen gab, konnten sowohl die Personalabteilung, als auch die Hochschule immer weiter helfen.

Was ist für Sie typisch BayernLB?

Einzigartig ist wohl das schon angesprochene „e-Date adt“ (an der Treppe). An der Treppe vom Haupteingang in den ersten Stock treffen sich die Kollegen jeden Mittag, um gemeinsam in der Kantine zum Mittagessen zu gehen. Dies ist eine besonders schöne Tradition, da man so auch Kollegen aus anderen Bereichen wieder trifft und bankweit Kontakte erhalten kann. Typisch BayernLB sind für mich aber auch meine Kollegen und der freundschaftliche Umgang miteinander. Es macht Spaß jeden Tag zusammen für die Bank zu arbeiten und nicht gegeneinander.

Würden Sie das Studium der BayernLB empfehlen und wenn ja, warum?

Eindeutig –Ja! Jeder der sich bewirbt sollte wissen, dass es sich um ein duales Studium handelt, das die Studenten auch fordert. Doch es ist wirklich eine super Erfahrung. Die Möglichkeit in einer so kleinen Gruppe zu studieren und zu lernen bietet einem kaum ein anderes Studiensystem, auch die Möglichkeit die Theorie in der Praxis anzuwenden macht Spaß und eröffnet einem viel neues Know-How. Nicht zu unterschätzen sind auch die Kontakte die man schon während des Studiums im Unternehmen knüpft und die einem auch bei der Festversetzung sehr weiterhelfen können. Nicht der wichtigste Punkt, aber die Vergütung während des Studiums ist nicht zu vergessen. Schon als Student auf eigenen Beinen stehen zu können, ist vielleicht mit eine der schönsten Erfahrungen.

Welchen Tipp haben Sie an künftige Bewerber (m/w)?

Wichtig ist es keine Angst vor dem Bewerbungsprozess zu haben, traut euch! Nehmt euch ausreichend Zeit für eure Bewerbung, denn einen ersten Eindruck gibt es nur einmal. Seid ihr zum Auswahlverfahren eingeladen, verstellt euch nicht und seid offen, es ist eine tolle Erfahrung und bringt euch eurem Ziel einen Schritt näher. Lasst euch nicht entmutigen, wenn es nicht beim ersten Anlauf funktioniert. Habt ihr Erfolgt, ruht euch nicht darauf aus, bleibt neugierig – es wird sich lohnen!

*)
Der Einfachheit halber werden im Text nur die Begriffe „Student, Mitarbeiter, Kollege“ verwendet. Hierbei und bei ähnlichen Begriffen sind immer beide Geschlechter gemeint.