BayernLB

Erfahrungsberichte Duales Studium zum Bachelor oft Science, Fachrichtung Wirtschaftsinformatik

Erfahrungsbericht Carina Butz – Duales Studium zum Bachelor oft Science, Fachrichtung Wirtschaftsinformatik

Wie war Ihr erster Tag in der BayernLB?
Mein erster Tag in der Bank war sehr aufregend und spannend. Wir wurden sogar von dem damaligen Vorstandsvorsitzenden, Herrn Gerd Häusler, persönlich begrüßt. Das empfand ich als große Wertschätzung der Nachwuchskräfte. Es haben sich auch unsere Ansprechpartnerinnen in der Personalabteilung vorgestellt, so dass man sich gleich ein Bild von seiner zukünftigen Betreuerin machen konnte. Im Laufe der ersten Woche waren auch noch einige interessante Vorträge und Schulungen rund um die BayernLB und ich habe da einen guten ersten Eindruck von der Bank bekommen.

Was ist das Besondere aus Ihrer Sicht an der BayernLB als Arbeitgeber?
Das Besondere an der BayernLB für mich als Studentin der Wirtschaftsinformatik ist, dass ich hier die Informatik mit dem Bankgeschäft verbinden kann und so die beiden Welten kennen lernen kann. Es ist für mich sehr spannend, da das Bankgeschäft mittlerweile fast nur noch elektronisch abgewickelt wird und daher die IT in der Finanzwelt sehr wichtig ist. Man muss allerdings offen sein, und sich auch gerne mal mit bankfachlichen Themen auseinander setzen. Damit wir Wirtschaftsinformatiker auch bankfachlich fit werden, können wir interne Seminare besuchen und dort unser Wissen rund um Kontoführung, Kredit und Wertpapiere aufbauen.

Wo waren Sie im Laufe Ihres Studiums eingesetzt und was waren dort jeweils Ihre Aufgaben?
Wir sind natürlich überwiegend im Bereich IT eingesetzt, aber mindestens eine Station dürfen wir auch über den Tellerrand hinausblicken und uns eine bankfachliche Abteilung aussuchen. Das ist wichtig, da man hier einen besseren Einblick in die Bank bekommt und es ist auch interessant mal jenseits der IT ein bisschen was zu lernen. In meiner ersten Station war ich in der Abteilung „IT Kompetenzcenter Vertrieb“. Diese Abteilung betreut alle IT-Anwendungen die den Vertrieb unterstützen oder die den Kunden der BayernLB zur Information und Interaktion zur Verfügung gestellt werden. Hier habe ich zum Beispiel bei einem IT-Projekt mitgearbeitet und ich konnte unser hausinternes Wiki kennenlernen und selbst Seiten erstellen. In meiner zweiten Station war ich im Team „IT Methoden & Verfahren“. Die Kollegen machen sich beispielsweise Gedanken dazu, wie eine neue Software am besten getestet werden soll und kontrollieren Kollegen in anderen Abteilungen, ob diese richtig testen und das auch richtig in einem Testkonzept aufschreiben. Meine Aufgabe war zum Beispiel, zu prüfen, wer sein Testkonzept noch nicht abgegeben hat, anschließend die Leute anzuschreiben und die Dokumente zu sammeln. Schließlich habe ich die Konzepte geprüft, ob diese den Anforderungen entsprechen. In meiner dritten Station war ich in der Abteilung „Business Development“. Meine Aufgaben waren hier die Unterstützung unseres Bereichs bei der korrekten Anwendung der IDV-Policy und Hilfe bei der Inventarisierung dieser Anwendungen. Aber es gab auch wirtschaftlichere Aufgaben zu tun. Beispielsweise habe ich eine Studie zu den verschiedenen Landesbanken durchgeführt und eine Präsentation meiner Ergebnisse erstellt.

Welchen Tipp haben Sie an künftige Bewerber (m/w)?
Einen Tipp an alle, die Wirtschaftsinformatik bei der BayernLB studieren wollen: Macht euch klar, ob ihr auch etwas mit dem Bankgeschäft anfangen könnt! Es ein Unterschied, wo ihr Wirtschaftsinformatik studiert, ob in einer Bank oder einem Industrieunternehmen. Aber wenn ihr nicht nur mit Bits und Bytes umgehen können wollt, sondern auch noch etwas in die Finanzwelt abtauchen möchtet, seid ihr hier genau richtig.

Und nun noch ein allgemeiner Tipp: Das Studium ist nicht nur durch die fachlichen Anforderungen stressig und anstrengend. Ihr werdet in jeder Phase in einer anderen Abteilung eingesetzt werden, das heißt, ihr müsst euch immer in neue Dinge einarbeiten. Das ist wirklich toll und es wird einem nie langweilig, aber es kann auch manchmal anstrengend sein. Auch darf man nicht unterschätzen, dass man alle drei Monate seine Sachen packen darf und umziehen soll, da das Studium nicht in München, sondern in Ravensburg an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) stattfindet. Ihr bekommt also ganz nebenbei ein neues Hobby: Umziehen!