BayernLB

Traineeprogramm Erfahrungsberichte

Allgemeines Traineeprogramm

Erfahrungsbericht: Martina Willibald – Allgemeines Traineeprogramm

Wie war Ihr erster Tag in der BayernLB?
Mein erster Tag bei der BayernLB war von Beginn an sehr spannend und abwechslungsreich. Am frühen Morgen freute ich mich darüber zwei vertraute Gesichter aus dem Assessment Center anzutreffen, sodass ich mit meinen neuen Mit-Trainees auch sofort ins Gespräch kam. Wir hatten eine ganztägige Einführungsveranstaltung zusammen mit einer Mitarbeiterin der Traineebetreuung, bei der wir mit allerlei Informationen rund um das Trainee-Programm und die BayernLB als Arbeitgeber versorgt wurden. Bei einem gemeinsamen Mittagessen hatten wir zudem die Gelegenheit unsere persönlichen Trainee-Paten kennenzulernen, die uns für die Zeit des Traineeprogramms mit Rat und Tat zur Seite standen. Insgesamt herrschte an diesem Tag eine sehr lockere und freundliche Atmosphäre, sodass ich mich sofort herzlich aufgenommen fühlte.

Was ist das Besondere aus Ihrer Sicht an der BayernLB als Arbeitgeber?
Die Arbeitsatmosphäre bei der BayernLB empfinde ich als sehr kollegial. Ich durfte schon viele nette Kollegen* aus den unterschiedlichsten Bereichen kennenlernen, die sich mir gegenüber als Trainee stets aufgeschlossen und hilfsbereit gezeigt haben. Das daraus entstandene Netzwerk wird zudem durch regelmäßig stattfindende gemeinsame Mittagessen gepflegt. Auch unter den Trainees herrscht ein sehr freundschaftlicher und offener Umgang miteinander. Man wird von Beginn an gut in die Gemeinschaft aufgenommen und lebt sich dementsprechend schnell und unkompliziert in der neuen Umgebung ein.

Wo waren Sie im Laufe Ihrer Ihres Traineeprogrammes eingesetzt und was waren dort jeweils Ihre Aufgaben?
Während des Traineeprogramms durfte ich folgende Abteilungen kennenlernen:

  • Real Estate Credit Management:
    • Erstellung von Sicherheitenverträgen
    • Begleitung bei der Kreditvertragserstellung
  • Corporate Banking München II:
    • Eigenständige Koordination einer Vertriebsoffensive
    • Teilnahme an Kundenterminen sowie Besuchsvor- und -nachbereitungen
  • Financial Institutions I+II:
    • Verfassen von Kreditberichten
    • Margenkalkulation
  • Risk Office Consumer, Automotive:
      • Analyse von Jahresabschlüssen
      • Mitarbeit bei der Erstellung von Kundenratings
  • Mid Office Referat Qualitätsmanagement:
    • Erstellung von Strategie- und Statuspräsentationen
    • Unterstützung bei einem technischen Migrationsprojekt

Was ist Ihnen besonders positiv aus Ihrer Zeit als Trainee in Erinnerung geblieben?
Der gute Zusammenhalt unter den Trainees, der sich durch die vielen gemeinsamen Erlebnisse sowohl auf Seminaren, in verschiedenen Projektgruppen, aber auch im Berufsalltag entwickelt hat. Es ist wirklich erstaunlich, wie gut die Truppe zusammen funktioniert und wie schnell jeder darin seinen Platz findet. Durch regelmäßig stattfindende Trainee-Stammtische, Jour Fixes und gemeinsame Mittagessen wird der Austausch nochmal verstärkt. Das Trainee-Netzwerk besteht dabei auch noch lange nach Abschluss des Trainee-Programmes fort.

Gab es Situationen oder Erlebnisse im Laufe Ihres Programms, die Sie kritisch beurteilen würden?Welche Lösungen wurden hier gefunden?
Als ich mir in der konkreten Planung hinsichtlich einer Einsatzstation - auch im Hinblick auf eine spätere Festversetzung - zunächst unschlüssig war, stand mir die Traineebetreuung mit einem offenen Ohr als Ansprechpartner zur Seite. Das hat mir damals sehr geholfen.

Was ist für Sie typisch BayernLB?
Ein offenes und kollegiales Miteinander, die intensive Vernetzung der Mitarbeiter aus den verschiedensten Unternehmensbereichen, eine hohe Identifikation der Mitarbeiter mit ihrem Unternehmen sowie eine positive Grundeinstellung in der Zusammenarbeit. Die flexible Arbeitszeitenregelung ermöglicht dabei zudem eine ausgewogene Balance zwischen Arbeits- und Privatleben.

Würden Sie das Traineeprogramm der BayernLB empfehlen und wenn ja, warum?
Ich würde das Traineeprogramm der BayernLB uneingeschränkt weiterempfehlen! Für mich war es der ideale Einstieg nach der Universität in die Arbeitswelt. Einen besonderen Reiz boten für mich die zahlreichen Wahlmöglichkeiten bei den fünf Einsatzstationen. Jeder Trainee kann sich die Abteilungen aus einem großen Pool an Einsatzmöglichkeiten quer über alle Geschäftsfelder der Bank hinweg auswählen. So gewinnt man auch schnell einen umfassenden Überblick über die gesamte Bankstruktur und kann gezielt Schwerpunkte nach eigenen Interessen setzen. Dadurch bietet das Programm ein hohes Maß an Flexibilität, da man sehr eigenständig planen kann. Auch werden die Trainees von Anfang an mit verantwortungsvollen Aufgaben betraut, sodass man schnell selbstständig arbeiten kann. Einen positiven Nebeneffekt macht dabei das umfangreiche Netzwerk aus, welches man sich durch die Rotation während der Trainee-Zeit aufbaut. Dieses Netzwerk gewährt Einblicke in ganz verschiedene Aufgabenbereiche und ist auch für die Zeit nach dem Traineeprogramm von großem Nutzen.

Welchen Tipp haben Sie an künftige Bewerber (m/w)?

Es hilft auf jeden Fall, sich authentisch zu geben und sich auch im Assessment Center von seiner natürlichen Seite zu zeigen. Ein gesundes Maß an Zielstrebigkeit ist angebracht, zu viel Verbissenheit wäre eher hinderlich.

*)

Der Einfachheit halber werden im Text nur die Begriffe „Auszubildender, Mitarbeiter, Kollege“ verwendet. Hierbei und bei ähnlichen Begriffen sind immer beide Geschlechter gemeint.

Erfahrungsbericht: Andreas Krauß – Allgemeines Traineeprogramm

Wann haben Sie Ihr Traineeprogrammes begonnen und wie war Ihr erster Tag in der BayernLB?
Da ich bereits vor meinem Studium eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der BayernLB absolviert hatte, fühlte sich der erste Tag im Oktober 2011 wie das Heimkommen nach einer langen Reise an. Neben der Freude wieder „daheim“ zu sein war ich besonders auf meine neuen Kollegen* und Mit-Trainees sowie die Veränderungen in der Bank gespannt.

Was ist das Besondere aus Ihrer Sicht an der BayernLB als Arbeitgeber?
Neben der herausragenden örtlichen Lage zeichnet die BayernLB insbesondere ihr kollegiales Miteinander aus. Jungen Mitarbeiten wird schnell die Möglichkeit gegeben Verantwortung zu übernehmen, worunter die Work-Life Balance jedoch nicht zu leiden hat.

Wo waren Sie im Laufe Ihres Traineeprogrammes eingesetzt und was waren dort jeweils Ihre Aufgaben?

  • Mittelstandsfinanzierung
    • Kunden- und Branchenanalysen
    • Kreditstrukturierung und -optimierung
  • Risiko Analyse - Immobilienfinanzierung
    • Finanz-/ Bonitätsanalyse
    • Einwertung von Immobilien
  • Problemkreditsanierung - Firmenkunden
    • Finanz- und Cashflow-Analyse
    • Erarbeiten von Finanzierungs- und Tilgungsplänen
  • Schiffs- und Flugzeugfinanzierung
    • Erstellung von Kreditberichten und Kundenratings
    • Erarbeiten von Restrukturierungskonzepten
  • Firmenkundenbetreuung New York
  • Kreditstrukturierung internationaler Kunden
  • Analyse der Kundenbeziehungen auf Ihren Deutschlandbezug

Was ist Ihnen besonders positiv aus Ihrer Zeit als Trainee in Erinnerung geblieben?
Besonders positiv in Erinnerung geblieben sind mir die gemeinsamen Erlebnisse mit den Trainees. Sei es im Rahmen von Seminaren, Aktionsgruppen oder bei einem gemeinsamen Hüttenwochenende. Die Gemeinschaft innerhalb der Gruppe ist super und noch heute zehre ich von diesem Netzwerk.

Wie war Ihr Werdegang nach Ihrem Traineeprogramm?
Zunächst stieg ich als Firmenkundenbetreuer im Mittelstand für die Branchen Renewables, Utilities und Automotive ein. Eine Abteilung, in der ich bereits als Trainee Erfahrungen sammeln konnte, weswegen mir der Einstieg entsprechend leicht fiel. Nach gut zwei Jahren war es für mich an der Zeit etwas Neues auszuprobieren und so wechselte ich in den frisch gegründeten Bereich Organisation. Seit einigen Monaten bin ich nun für Projekt- und Projektportfoliomanagement zuständig, ein für mich neues, jedoch sehr spannendes und herausforderndes Themengebiet. Dank der Hilfe meiner neuen Kollegen und meines Chefs verlief auch hier der Einstieg reibungslos.

Haben Sie nach Ihrem Traineeprogramm eine weitere Ausbildung / Studium / Weiterbildungabsolviert? Wenn ja, welche, wie lief diese ab und wurden Sie hierbei von der BayernLB unterstützt?
Nach dem Traineeprogramm absolvierte ich noch ein Studium zum Master of Finance an der Goethe Universität in Frankfurt. Hierfür fuhr ich knapp 2 Jahre lang jedes zweite Wochenende für die Vorlesungen nach Frankfurt. Die BayernLB unterstütze mich dabei sehr umfassend, sowohl finanziell (Studiengebühren, Fahrtkosten) aber auch durch Freistellung für die Vorlesungen und dem Schreiben der Master Thesis.

Würden Sie eine nebenberufliche Weiterbildung bei der BayernLB empfehlen und wenn ja, warum?
Absolut. Zum einen hat mich die Weiterbildung persönlich weitergebracht, zum anderen hatte ich neben der bereits erwähnten Unterstützung immer volles Verständnis meiner Kollegen und den Rückhalt meines Chefs, wenn ich mal wieder zur Uni fuhr oder spontan einen Tag zum Lernen frei haben wollte.

Gab es Situationen oder Erlebnisse im Laufe Ihres Programms oder danach, die Sie kritisch beurteilen würden? Welche Lösungen wurden hier gefunden?
Die große Freiheit des Traineeprogramms sehe ich als großes Geschenk und trotzdem auch kritisch. Das Traineeprogramm bei der BayernLB ist eben kein Einlernprogramm mit klarer Zielrichtung, sondern ein grober Rahmen innerhalb dessen man sich komplett frei bewegen kann. Man kann sich in völlig unterschiedlichen Abteilungen und Rollen ausprobieren, was zunächst positiv ist. Aufgrund dieser großen Freiheit ist es jedoch nötig sich selbständig sein Ziel zu suchen und zu verfolgen bzw. sich selbst eine Art Mentor zu suchen.

Was ist für Sie typisch BayernLB?
Gegenseitiges Verständnis und kollegiales Miteinander. Gemeinsames Anpacken im Kunden- und Bankinteresse.

Welchen Tipp haben Sie an künftige Bewerber (m/w)?
Ein authentisches, bodenständiges Auftreten gepaart mit gesundem Selbstbewusstsein ist ein absoluter Pluspunkt. Das Bewerbungsverfahren läuft in meinen Augen äußerst fair ab, weswegen niemand Angst haben braucht.

*)

Der Einfachheit halber werden im Text nur die Begriffe „Auszubildender, Mitarbeiter, Kollege“ verwendet. Hierbei und bei ähnlichen Begriffen sind immer beide Geschlechter gemeint.