BayernLB

Weichen gestellt für die Mobilität der Zukunft

Zwischen Bavaria und Bodensee: Die BayernLB finanziert 22 Elektrotriebzüge, die Go-Ahead ab Dezember 2021 zwischen München und Lindau auf die Gleise bringt

Schnellere Verbindungen, mehr Sitzplätze, mehr Komfort und Service, und das alles mit umweltfreundlicher Technologie. Mit dieser Programmatik will Go-Ahead die Bahnverbindung zwischen München und Lindau im Elektronetz Allgäu revolutionieren. Ab Dezember 2021 fahren die neuen Züge. Die BayernLB als alleiniger Sole Mandated Lead Arranger hat den Erwerb von 22 Elektrotriebzügen durch Go-Ahead mit 140 Millionen Euro finanziert.

Den Zuschlag für die insbesondere für Pendler und Touristen wichtige Verbindung München – Lindau hatte Go-Ahead bereits im vergangenen Jahr von der Bayerischen Eisenbahngesellschaft und dem Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg erhalten. „Wir freuen uns sehr, mit dem Elektronetz Allgäu unser viertes Netz in Deutschland befahren zu können“, sagt Stefan Krispin, Geschäftsführer der Go-Ahead Verkehrsgesellschaft Deutschland. Zuvor hatte das Unternehmen mit den britischen Wurzeln den Zuschlag für drei Netze in Baden-Württemberg erhalten.

Die Bahnkunden zwischen Bodensee und Bavaria soll es freuen. Auf der Strecke München – Memmingen entsteht ein stündliches Angebot (statt wie zurzeit alle zwei Stunden). Hinzu kommt in stündlichem Wechsel ein Express-Service, der bis Memmingen an ausgewählten Bahnhöfen hält und danach bis Lindau alle Stationen bedient. Die sprintstarken Elektrotriebwagen werden gut eine Stunde Fahrzeit zwischen Memmingen und München benötigen und damit etwa eine halbe Stunde schneller sein als die heutigen Dieseltriebzüge. Ebenso dürften sich die Fahrgäste über mehr Sitzplätze auf dem nachfragestärksten Abschnitt zwischen Buchloe und München freuen wie auch über Arbeitstische, Steckdosen zum Aufladen mobiler Endgeräte und WLAN in den Zügen.

© Go Ahead