Energie- und Klimawandel
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Energie- und Klimawandel

Energie: Wärmeversorgung - Fernwärme & Co stärken Energieresilienz (27.10.2022)

Eine höhere Energieresilienz ist das Gebot der Stunde. Fernwärme und industrielle Abwärme bieten dafür großes Potenzial, das vor allem Stadtwerke verstärkt ins Visier nehmen.

Kurz & klar

  • Mit dem Stopp russischer Erdgaslieferungen nach Deutschland ist der Umbau der Wärmeversorgung verstärkt in den Blick geraten. Das Potenzial für mehr Resilienz bei der Energieversorgung ist groß.
  • Die Nutzung von Fernwärme und industrieller Abwärme erfahren in diesem Zusammenhang verstärkte Aufmerksamkeit.
  • Fernwärme wird vor allem in städtischen Ballungsräumen genutzt. Daher werden vor allem Stadtwerke den Um- und Ausbau der Wärmeerzeugung auf CO2-neutrale Erzeugungsstrukturen vorantreiben müssen.

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Die Dekarbonisierung wird teurer (13.9.2022)

Der klimapolitische Handlungsdruck steigt. Die makroökonomischen Umbrüche seit der russischen Invasion in der Ukraine stellen die Umsetzung der Klimaziele zugleich vor neue Herausforderungen.

Kurz & klar

  • Der klimapolitische Handlungsdruck steigt. Die makroökonomischen Umbrüche seit der russischen Invasion in der Ukraine stellen die Umsetzung der Klimaziele zugleich vor neue Herausforderungen.
  • Rohstoffpreise, Lieferengpässe und die Zinswende machen die notwendigen Klimainvestitionen kostspieliger. Auch der Fach- und Arbeitskräftemangel wird zunehmend zum Hemmnis für die Umsetzung der Transformation.
  • Die Klima-Pakete der EU und der Bundesregierung müssen als Katalysator massiver privatwirtschaftlicher Investitionen fungieren. Es verbleibt aber eine enorme Investitionslücke, die auch bei zusätzlicher Verschuldung nur mit einer Reduktion anderer Ausgaben gefüllt werden kann.

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H2-Transport: Wie das "grüne Gold" zum Kunden kommt (6.9.2022)

Um Wasserstoff zum Durchbruch zu verhelfen, braucht es sichere und kostengünstige Transportlösungen. Neben dem Pipeline-Transport kommen dafür flüssige Trägerstoffe in Frage.

Kurz & klar

  • Deutschland setzt bei der Energiewende stark auf Wasserstoff, der aber zum Großteil importiert werden muss.
  • Neben Pipelines dürfte über weite Strecken vor allem der Schiffstransport in Frage kommen.
  • Der Transport von Wasserstoff über Trägerflüssigkeiten (Ammoniak oder LOHC) hat im Vergleich zum Direkttransport von verflüssigtem Wasserstoff Vorteile.

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Energieeffizienz: Ein Muss für mehr Energieresilienz (3.8.2022)

Höhere Energieeffizienz ist ein Muss. Das Potenzial bei Wärmeerzeugung und Gebäuden ist groß, aber wegen Knappheiten am Bau schwer zu heben.

Kurz & klar

  • Um die deutschen Klimaziele bis 2030 in Reichweite zu bringen und die Energieresilienz zu stärken, ist neben dem starken Ausbau Erneuerbarer Energien und dem Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft eine deutlich effizientere Energienutzung nötig.
  • Im Wohngebäudesektor können durch Energieeffizienzmaßnahmen noch erhebliche Potenziale zur Einsparung fossiler Rohstoffe gehoben werden.
  • Sanierungen in Bestandsgebäuden drohen durch Kapazitätsengpässe im Bau, hohe Energiepreise sowie Preiserhöhungen bei Baumaterialien ausgebremst zu werden.
  • Investitionszuschüsse von Bund und Ländern sollen Wohnungsbesitzer dazu animieren, deutlich stärker in Energieeffizienzmaßnahmen zu investieren.

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Photovoltaik in Deutschland – da geht noch viel mehr (28.6.2022)

Ein massiver PV-Ausbau ist zur Erreichung der Klimaziele bis 2030 unerlässlich. Dank höherer Wirkungsgrade der PV-Module und neuer PV-Anwendungsfelder kann das gelingen, sofern China mitspielt.

Kurz & klar

  • Ohne rasanten Ausbau der Erneuerbaren Energien scheitert die deutsche Energiewende. Die neue Ampelkoalition setzt dabei mehr denn je auf Photovoltaik (PV).
  • Ein massiver Preisverfall bei Photovoltaik-Modulen sowie große technische Fortschritte haben die Einsatzmöglichkeiten zur Gewinnung von PV-Strom erweitert.
  • Mit der Revision des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) soll der PV-Ausbau attraktiver werden

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Wasserstoff: Für die Wärmewende unverzichtbar (28.2.2022)

Zwei Drittel des Energieverbrauchs im Gebäudesektor entfällt auf die Wärmeerzeugung. Auch hier bietet der Einsatz von Wasserstoff Möglichkeiten zur CO2-Reduktion.

Kurz & klar

  • Um die Klimaziele im Gebäudesektor, auf den 15% des CO2-Ausstoßes entfallen, bis 2030 zu erreichen, muss Deutschland die Emissionen in diesem Sektor halbieren.
  • Da zwei Drittel des Energieverbrauchs von Gebäuden auf die Wärmeerzeugung (Heizung, Warmwasser) entfallen, besteht dort das größte Energiesparpotenzial.
  • Der Einsatz von Wasserstoff verspricht mittel- und langfristig eine weitgehend CO2-neutrale Wärmeerzeugung und kann zu einer Reduzierung der Abhängigkeit von russischem Erdgas beitragen.

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