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Perspektiven

Unser kompakter, monatlich aktualisierter Ausblick auf Konjunktur und Finanzmärkte. Erscheinungstermin monatlich.

5-Jahresprognose: Negative Vorzeichen (vom 31.7.2019)

Im schwachen Konjunkturumfeld werden die Zentralbanken sich schwer tun, die jetzt eingeleiteten Zinssenkungen zu revidieren. Renditen für sichere europäische Anleihen bleiben daher noch lange negativ

© Quelle: Refinitiv, BayernLB Research

  • Synchrone globale Abkühlung endet erst 2020, gefolgt von einer moderaten Erholung.
  • Zinssenkungen dürften eine Rezession vermeiden, aber keinen Boom initiieren.
  • Niedrige Inflation wird Zentralbanken den Weg zur Normalisierung erschweren.
  • In Europa werden Renditen von sicheren Anlagen lange negativ sein.
  • Risikoreichere Assets profitieren, sind aber anfällig für überwiegende Abwärtsrisiken.

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Getriebene Renditejäger (vom 24.7.2019)

Die Zentralbanken werden die Zinsen bald senken. Dies erhöht den Renditedruck der Anleger und lässt die Kurse risikoreicher Assets trotz anhaltender Konjunkturflaute zunächst steigen.

Kurz & klar

  • Wenig spricht für eine Konjunkturerholung im Jahr 2020. Abwärtsrisiken überwiegen.
  • Zentralbanken reagieren mit Zinssenkungen.
  • Wir erwarten vier (25 BP) Fed-Schritte und einen EZB-Einlagensatz von -0,75%.
  • Das Zinsumfeld wird den Dollar deutlich gegenüber dem Euro schwächen.
  • Risikoreiche Assets profitieren zunächst vom Mangel an Assets mit positiver Rendite.
  • Die ausbleibende Konjunkturerholung wird mittelfristig risikoreiche Assets belasten.

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