BayernLB

Assetklasse erster Güte

Wie die BEOS AG das enorme Potenzial von Unternehmensimmobilien frühzeitig erkannte und nutzte

© BayernLB

Immerhin 70 Prozent der deutschen Unternehmen halten halten Immobilien in ihrem Eigentum. Zum Vergleich: In Großbritannien sind es nur 40 Prozent, in den USA 30 und in Asien sogar nur 20 Prozent. Kein leichtes Unterfangen also, sich als (deutscher) Neuentwickler und Bewirtschafter von Unternehmensimmobilien zu etablieren. Und genau das ist der BEOS AG mit Sitz in Berlin als einer der Ersten in der Branche gelungen. Heute erfährt die Assetklasse Unternehmensimmobilien immer stärkere Aufmerksamkeit. Für drei Milliarden Euro wurden 2017 Unternehmensimmobilien verkauft – ein neuer Rekord und 27 Prozent mehr als im bisherigen Spitzenjahr 2015.

„Wir waren zunächst als Büroentwickler und ab 2002 dann auch als Entwickler von Unternehmensimmobilien aktiv“, sagt Christoph Holzmann, Vorstand für Finanzen, Risikomanagement und Compliance bei BEOS. „Bis dahin hatten lediglich Mittelständler in einzelnen Regionen Bestände aufgebaut. Aber es gab niemanden, der die Neuentwicklung und Bewirtschaftung von Bestandsimmobilien im institutionellen Bereich ernsthaft betrieben hat, weder systematisch noch deutschlandweit.“

Heute bearbeitet BEOS mit einem interdisziplinären Team von rund 150 Mitarbeitern einen Bestand von über 80 gewerblichen Immobilien mit mehr als 1.150 Mietern, einer Mietfläche von gut 2,6 Millionen Quadratmetern und einem Gesamtinvestitionsvolumen von mehr als 2,6 Milliarden Euro. Für diese 1.150 Mieter ist BEOS mit Assetmanagern, Propertymanagern und Technikern vor Ort und schafft für sie einen nach Geschäftsbedarf und -erfolg flexiblen Flächenrahmen. Dabei ist eine emotionale Bindung zu den Mietern „über Excel-Sheets hinaus“ das A und O.

Eine enge, verlässliche Bindung, wie sie die BEOS AG auch mit ihrem Finanzpartner BayernLB hat. Sichtbar wird diese Bindung auch in Projekten wie dem von der BayernLB finanzierten Dock 100 in Berlin-Reinickendorf. Dort, wo der Maschinenbauer Borsig einst auf gut 80.000 Quadratmetern seine legendären Dampflokomotiven zusammenschraubte, sind heute so namhafte Unternehmen wie Amazon, Knorr-Bremse oder Dienstleister der Sparkassen-Finanzgruppe untergebracht - alle vereint unter einem Dach, aber jeder nach seinen individuellen Bedürfnissen