Blickpunkt Immobilien
BayernLB

Blickpunkt Immobilien

Makroökonomische Analysen zu Entwicklungen an den wichtigsten Immobilienmärkten. Zyklus: monatlich bzw. anlassbezogen.

Grüne Revolution am Büroimmobilienmarkt (12.10.2021)

Deutsche Büroimmobilien stehen weiterhin im Fokus internationaler Investoren. Dabei erfreuen sich besonders ESG-zertifizierte Büroimmobilien in den Top-7 einer hohen Nachfrage.

Kurz & klar

  • Die Corona-Krise schürt die Unsicherheit über Risiken von Immobilieninvestitionen.
  • Während Immobilien für institutionelle Investoren – aufgrund des Niedrigzinsniveaus – alternativlos bleiben, zeigt sich ein „Run in Qualität“ mit Ziel Europa.
  • Deutsche Büroimmobilien stehen besonders im Fokus internationaler Investoren.
  • Vor allem ESG-zertifizierte Büroimmobilien in den Top-7 werden immer stärker nachgefragt. Mit einem Anteil von 60% an allen Green Buildings spielt das Bürosegment eine wichtige Rolle bei der Erreichung der Klimaziele.

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Büroimmobilien: Flexibilität bleibt Trumpf (11.10.2021)

Trotz der stabilisierten Lage bleibt die Zukunft des Büroimmobilienmarktes heiß diskutiert. Unmittelbar von den Entwicklungen betroffen zeigen sich dabei die Anbieter flexibler Büroflächen.

Kurz & klar

  • Trotz der abgekühlten konjunkturellen Entwicklung in Deutschland im zweiten Halbjahr 2021 erwarten wir für das Gesamtjahr 2021 ein Wirtschaftswachstum von 2,8%.
  • Der Büroimmobilienmarkt zeigt sich robust. Trotzdem bleibt aufgrund des Trends zum mobilen Arbeiten und den zukünftigen Nutzungsanforderungen eine erhöhte Unsicherheit über die weitere Flächennachfrage.
  • Gerade die Geschäftslage der Anbieter von flexiblen Büroflächen kann dabei als Frühindikator für die weitere Entwicklung des Büroimmobilienmarktes dienen.

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Globaler Aufschwung treibt Baukosten (30.06.2021)

Rasant steigende Rohstoffpreise sind in aller Munde. Dennoch sind vor allem konjunkturunabhängige strukturelle Gründe für die seit Jahren steigenden Baukosten in Deutschland verantwortlich.

Kurz & klar

  • Der rasche Impffortschritt macht weitreichende Öffnungsschritte möglich und beflügelt derzeit besonders die Volkswirtschaften in China und den USA.
  • Die daraus resultierende hohe Nachfrage nach Rohstoffen und Vorprodukten trifft auf pandemiebedingt reduzierte Produktionskapazitäten und treibt so die Weltmarktpreise besonders für Holz, Stahl und Dämmstoffe.
  • Auch für Deutschland ergeben sich dadurch temporär starke Baukostenerhöhungen und Lieferengpässe bei wichtigen Produkten.
  • Davon unabhängig steigen die Baukosten aufgrund struktureller Gegebenheiten seit Jahren kontinuierlich an.

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Stillstand am mediterranen Immobilienmarkt (29.4.2021)

Corona lässt Investoren „sichere Häfen“ ansteuern. Während die europäischen Bürohochburgen davon profitieren, wird der Immobilienmarkt in Italien und Spanien zunehmend kritisch betrachtet.

Kurz & klar

  • Die Corona-Krise schürt die Unsicherheit über Risiken von Immobilieninvestitionen.
  • Während Immobilien für institutionelle Investoren – aufgrund des Niedrigzinsniveaus – grundsätzlich alternativlos bleiben, zeigt sich eine Fokussierung auf Core-Objekte in den europäischen Metropolen.
  • An den südeuropäischen Immobilienmärkten in Italien und Spanien führt der enorme konjunkturelle Einbruch und langjährige strukturelle Probleme zu einer ausgeprägten Phase der Stagnation.

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UK: Immobilienmarkt im Auge des Sturms (22.2.2021)

Großbritannien erlebt eine der schwersten Krisen seiner Geschichte. Auch der Immobilienmarkt kann sich den drastischen Verwerfungen durch Corona und Brexit nicht entziehen.

Kurz & klar

  • Corona und Brexit belasten die britische Wirtschaft schwer.
  • Während der Wohnimmobilienmarkt der Krise trotzt, ist der konjunktursensitivere Gewerbeimmobilienmarkt bereits stärker betroffen.
  • Auf Investorenseite spiegeln sich die negativen Rahmenbedingungen in einer verstärkten Abkehr vom britischen Immobilienmarkt wider.

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Pflegeimmobilien: Dringender Bedarf (27.1.2021)

Im Schatten der Corona-Krise schreitet der demografische Wandel weiter voran. Ohne Angebotsausweitung droht Deutschland ein ernster Mangel an Pflegeplätzen.

Kurz & klar

  • Die angespannte Corona-Lage in vielen Pflegeeinrichtungen beherrscht derzeit die Berichterstattung.
  • Im Schatten der Gesundheitskrise steuert Deutschland zudem auf einen ernsten Mangel an Pflegeplätzen zu.
  • Der Anteil der über 80-Jährigen, welche häufig Pflegeleistungen in Anspruch nehmen, wird bereits im Jahr 2030 auf 7,4% der Gesamtbevölkerung anwachsen.
  • Daher besteht dringender Bedarf am Ausbau des Pflegeangebots, welcher überwiegend von privaten Investoren geleistet wird.
  • Investoren erwartet im Pflegebereich eine steigende und konjunkturunabhängige Nachfrage, welche auf ein langfristig knappes Angebot trifft. Dennoch bestehen Risiken in Form von Betreiberinsolvenzen und eine erhöhte Unsicherheit aufgrund der sich häufig ändernden Gesetzeslage.

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