BayernLB

Bayerns größter Wald-Windpark

© Herbert Grabe/OSTWIND

Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt. Der andere packt sie kräftig an - und handelt. Frei nach Johann Wolfgang von Goethe hat das 1929 gegründete internationale Bauunternehmen Max Bögl vor gut fünf Jahren angepackt – und die Max Bögl Ostwind GmbH gegründet. Seitdem ist das Joint Venture der mittelständischen Firmengruppen OSTWIND und Max Bögl zu einer echten Instanz für ertragreiche Windpark-Lösungen aus einer Hand geworden.

Sichtbar wird diese Expertise im größten bayerischen Wald-Windpark, nordwestlich von Ingolstadt an der Grenze von Mittelfranken und Oberbayern gelegen. Dort erzeugen der Windpark Reichertshüll mit elf Nordex-Anlagen und der Windpark Workerszeller Forst mit fünf Nordex-Anlagen pro Jahr rund 107 Millionen Kilowattstunden Strom. Damit können rechnerisch über 38.000 Haushalte klimafreundlich versorgt werden. Das Besondere an diesem Projekt ist seine einzigartige Lage: Inmitten eines geschlossenen Waldraums vereint das Windprojekt all die Vorteile, die mit der Nutzung der dezentralen Energiequelle Wind verbunden sind – von der flächeneffizienten Erzeugung sauberen Stroms über die heimische Wertschöpfung bis hin zur wirtschaftlichen Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger. Mit dem Bau einher geht ein umfangreiches Begleitprogramm an ökologischen Ausgleichsmaßnahmen und Ersatzzahlungen.

Die BayernLB finanziert gemeinsam mit der UniCredit diesen größten bayerischen Wald-Windpark und setzt damit die Jahrzehnte währende, besonders enge und vertrauensvolle Partnerschaft mit Max Bögl fort. Die Projektfinanzierung hat ein Volumen von ca. 70 Mio. EUR und läuft über 18 Jahre. „Dies ist ein weiteres maßgebliches Projekt zur Stärkung des Klimaschutzes und zur Erreichung der Klimaziele“ sagt BayernLB-Firmenkundenvorstand Michael Bücker, „wir freuen uns, dass wir unsere Expertise bei der Finanzierung erneuerbarer Energien insbesondere in ein Windprojekt in Bayern einbringen können.“