BayernLB

Aber bitte mit Sahne

Die „Genuss-Molkerei“, wie sich das bayerische Familienunternehmen Zott nennt, investiert konsequent in Marken und neue Produkte

„Hinein ins Weekendfeeling!“ Der unvergessene Werbejingle aus den 80ern hat bis heute nichts an Aktualität verloren. Schließlich will die bayerische Molkerei Zott mit ihren Produkten vor allem für eines sorgen: für Genuss. Vorbei die Zeiten, wo die Verbraucher lieber drei Mager-Produkte ins sich reinlöffelten als lustvoll einen Sahnejoghurt zu schlemmen.

Wichtigste „Zutaten“ für den Erfolg des Familienunternehmens sind Markenwachstum, Internationalisierung und Innovation. Gerade neue Produkte gehören im Joghurt- und Dessertbereich zu den vielleicht wichtigsten Erfolgsgaranten überhaupt. Von der Idee bis zur Marktreife werden neue Linien im hauseigenen Entwicklungs- und Qualitätszentrum in Mertingen (bei Augsburg) erfunden – ob die „Mozzarella-Rolle“, eine Idee der Firmenchefin Christine Weber, oder der Kundenvorschlag „Monte White“, ein Becher voller weißer Milchcreme.

Apropos Monte: Die Marke gehört zu den Rennern unter den Zott-Produkten. Erst im Sommer 2017 eröffnete das Unternehmen das neue Werk für den Monte Snack. Keineswegs die einzige Investition in diesem Jahr: Die Käserei am Standort Günzburg hat im Rahmen einer Modernisierung neue Produktionsanlagen erhalten, finanziert über die BayernLB. Ein klares Bekenntnis zum Gütesiegel „Made in Germany“ – und ein Standortversprechen. Zott, das schon 56 Prozent seines Umsatzes im Ausland erwirtschaftet, bekennt sich zu seinen bayerischen Wurzeln. Christine Weber: „Hier kommen wir her, hier gehören wir hin.“