BayernLB

Research

Blickpunkt Immobilien

Makroökonomische Analysen zu Entwicklungen an den wichtigsten Immobilienmärkten. Zyklus: monatlich bzw. anlassbezogen.

Europa im Blick – Deutschland im Fokus (1.10.2020)

Corona belastet die globalen Immobilienmärkte und erhöht die Risikoaversion der Investoren. Welche europäischen Märkte werden den geänderten Präferenzen weiterhin gerecht?

Kurz & klar

  • Die Corona-Krise schürt die Unsicherheit über Risiken von Immobilieninvestitionen.
  • Während Immobilien für institutionelle Investoren – aufgrund des Niedrigzinsniveaus – alternativlos bleiben, zeigt sich dennoch eine „Flucht in Qualität“ mit Ziel Europa.
  • Besonders hoch ist die Nachfrage nach Immobilien in Westeuropa mit Fokus auf Deutschland.
  • Dagegen zeigen sich die Immobilienmärkte in Italien und Spanien stärker von der Krise gezeichnet.

Lesen Sie weiter Europa im Blick – Deutschland im Fokus

Der Immobilienmarkt im Brennglas von Corona (14.07.2020)

Corona wirft seine Schatten auch auf den Immobilienmarkt. Damit stellt sich die Frage, welche Asset-Klassen krisenfest sind und wo Investoren ihre Risiko-Rendite-Einschätzung nachschärfen müssen.

Kurz & klar

  • Die Corona-Krise belastet die deutsche Volkswirtschaft schwer.
  • Während der Immobilienmarkt sich den negativen Folgen der Pandemie nicht entziehen kann, profitiert er besonders vom Niedrigzins.
  • In den Asset-Klassen zeigt sich eine klare Differenzierung zwischen relativen „Gewinnern“ und „Verlierern“.
  • Abwärtsrisiken bestehen vor allem beim stationären Nicht-Lebensmitteleinzelhandel und bei Hotelimmobilien.

Lesen Sie weiter Der Immobilienmarkt im Brennglas von Corona

Wohnbau: Ist knapp knapp genug? (06.05.2020)

Drohende Einkommensausfälle durch die Corona-Krise belasten die Nachfrage nach Wohnraum. Dies wirft die Frage auf, ob das Angebot weiterhin knapp bleibt und damit die Wohnimmobilienpreise stützt.

Kurz & klar

  • Die Corona-Krise trifft die deutsche Volkswirtschaft und den Arbeitsmarkt mit voller Wucht. Die erheblichen Einkommensausfälle breiter Bevölkerungsschichten in Folge der Pandemie haben das Potential die Nachfrage nach Wohnimmobilien zu senken.
  • Auf der Angebotsseite stellt sich die Situation dagegen moderater dar. So kommt es derzeit nur zu vereinzelten Einschränkungen im Wohnbau, wodurch sich die Lage beim Angebot an Wohnraum im Vergleich zur Vorkrisen-Situation nicht verändert hat.
  • Hier zeigt sich, dass auch 2019 die benötigten 350.000 - 400.000 Wohnungen -trotz hoher Kapazitätsauslastung am Bau- nicht errichtet werden konnten.
  • Damit stellt das weiterhin knappe Angebot an Wohnraum einen Schutz vor stärkeren Preisrückgängen am Wohnimmobilienmarkt dar.

Lesen Sie weiter Wohnbau: Ist knapp knapp genug?

US-Gewerbeimmobilien: Vereinzelt bewölkt (06.02.2020)

Der US-Gewerbeimmobilienmarkt zeigt aktuell zwei Gesichter. Während die Preise für Büroimmobilien immer neue Höhen erreichen, befindet sich der Einzelhandel weiter im schmerzhaften Umbruch.

Kurz & klar

  • Die Preise für Büroimmobilien in den US-Metropolen erreichen immer neue Höhen.
  • Im Unterschied dazu steht der stationäre Einzelhandel, trotz hoher Umsätze, weiter vor großen Herausforderungen. Dabei liegen die Ursachen für die Krise, neben der Konkurrenz des Online-Handels, im veränderten Kundenverhalten und einer exzessiven Ausweitung des Verkaufsflächenangebots.
  • Aufgrund des hohen Preisniveaus und der von uns erwarteten Abschwächung der wirtschaftlichen Entwicklung in 2020 ist mit weiteren deutlichen Preissteigerungen bei US-Gewerbeimmobilien nicht mehr zu rechnen.

Lesen Sie weiter US-Gewerbeimmobilien: Vereinzelt bewölkt

Weitere Ausgaben

Bezahlbares Wohnen, wie geht das? (01.10.2019)
Lesen Sie hier weiter...

Europäische Immobilien bleiben heiß begehrt (30.09.2019)
Lesen Sie hier weiter...

Das gelobte Bauland (31.7.2019)
Lesen Sie hier weiter...

Infrastruktur droht Logistik auszubremsen (17.6.2019)
Lesen Sie hier weiter...

Pflegeimmobilien: Investition in die Zukunft? (14.05.2019)
Lesen Sie hier weiter...

Die Europäisierung des US-Immobilienmarktes (18.4.2019)
Lesen Sie hier weiter...

Wohnbau: Zu wenig, zu teuer, zu traditionell (4.3.2019)
Lesen Sie hier weiter...

„Grand Paris“: Projekt der Superlative (1.3.2019)
Lesen Sie hier weiter...