Immobilien und Bau
BayernLB

Immobilien und Bau

Makroökonomische Analysen zu Entwicklungen an den wichtigsten Immobilienmärkten. Zyklus: monatlich bzw. anlassbezogen.

Polen: Zinssorgen am Immobilienmarkt (18.02.2022)

Der rasche Zinsanstieg erhöht die Unsicherheit am polnischen Immobilienmarkt. Während sich Gewerbeimmobilien widerstandsfähig zeigen, steht der private Häusermarkt vor ernsten Herausforderungen.

Kurz & klar

  • Der Wirtschaftsaufschwung und hohe Lohnzuwächse treiben die Inflation in Polen.
  • Die polnische Zentralbank hat Ende 2021 mit der Erhöhung des Leitzinses begonnen und wird die geldpolitische Straffung im Jahresverlauf weiter fortsetzen.
  • Damit stehen v.a. der bisher florierende Wohnimmobilienmarkt aber auch die Gewerbeimmobilienmärkte Polens vor Herausforderungen.

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Grüne Revolution am Büroimmobilienmarkt (12.10.2021)

Deutsche Büroimmobilien stehen weiterhin im Fokus internationaler Investoren. Dabei erfreuen sich besonders ESG-zertifizierte Büroimmobilien in den Top-7 einer hohen Nachfrage.

Kurz & klar

  • Die Corona-Krise schürt die Unsicherheit über Risiken von Immobilieninvestitionen.
  • Während Immobilien für institutionelle Investoren – aufgrund des Niedrigzinsniveaus – alternativlos bleiben, zeigt sich ein „Run in Qualität“ mit Ziel Europa.
  • Deutsche Büroimmobilien stehen besonders im Fokus internationaler Investoren.
  • Vor allem ESG-zertifizierte Büroimmobilien in den Top-7 werden immer stärker nachgefragt. Mit einem Anteil von 60% an allen Green Buildings spielt das Bürosegment eine wichtige Rolle bei der Erreichung der Klimaziele.

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Büroimmobilien: Flexibilität bleibt Trumpf (11.10.2021)

Trotz der stabilisierten Lage bleibt die Zukunft des Büroimmobilienmarktes heiß diskutiert. Unmittelbar von den Entwicklungen betroffen zeigen sich dabei die Anbieter flexibler Büroflächen.

Kurz & klar

  • Trotz der abgekühlten konjunkturellen Entwicklung in Deutschland im zweiten Halbjahr 2021 erwarten wir für das Gesamtjahr 2021 ein Wirtschaftswachstum von 2,8%.
  • Der Büroimmobilienmarkt zeigt sich robust. Trotzdem bleibt aufgrund des Trends zum mobilen Arbeiten und den zukünftigen Nutzungsanforderungen eine erhöhte Unsicherheit über die weitere Flächennachfrage.
  • Gerade die Geschäftslage der Anbieter von flexiblen Büroflächen kann dabei als Frühindikator für die weitere Entwicklung des Büroimmobilienmarktes dienen.

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Globaler Aufschwung treibt Baukosten (30.06.2021)

Rasant steigende Rohstoffpreise sind in aller Munde. Dennoch sind vor allem konjunkturunabhängige strukturelle Gründe für die seit Jahren steigenden Baukosten in Deutschland verantwortlich.

Kurz & klar

  • Der rasche Impffortschritt macht weitreichende Öffnungsschritte möglich und beflügelt derzeit besonders die Volkswirtschaften in China und den USA.
  • Die daraus resultierende hohe Nachfrage nach Rohstoffen und Vorprodukten trifft auf pandemiebedingt reduzierte Produktionskapazitäten und treibt so die Weltmarktpreise besonders für Holz, Stahl und Dämmstoffe.
  • Auch für Deutschland ergeben sich dadurch temporär starke Baukostenerhöhungen und Lieferengpässe bei wichtigen Produkten.
  • Davon unabhängig steigen die Baukosten aufgrund struktureller Gegebenheiten seit Jahren kontinuierlich an.

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Bau und Grundstoffe: Preis für Schnittholz auf ungeahnten Höhen (6.5.2021)

Der Schnittholzpreis steigt immer weiter. Die starke Holznachfrage hierzulande und in Nordamerika sind die Treiber. In der Wertschöpfungskette in Deutschland hat das unterschiedliche Auswirkungen.

Kurz & klar

  • Die Nachfrage und die Preise für Schnittholz sind seit Ende 2020 stark gestiegen. Für den Baustoff Holz hat sich in Deutschland seit Jahresbeginn eine nie gesehene Knappheit entwickelt.
  • Aktuell übertrifft die globale Holznachfrage das Angebot, befeuert durch einen pandemiebedingten Bauboom in den USA und eine reduzierte Produktion. So haben gesteigerte Exporte nach Nordamerika die Volatilität am Holzmarkt kurzfristig erhöht und auch die Situation in Deutschland beeinflusst.
  • Auch in Zukunft wird der Trend zum klimaschonenden Holzbau die Holznachfrage stützen. So wird der alternative Rohstoff zu anderen weltweit begehrten Baustoffen wie Stahl, Zement und Beton aufschließen.

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Stillstand am mediterranen Immobilienmarkt (29.4.2021)

Corona lässt Investoren „sichere Häfen“ ansteuern. Während die europäischen Bürohochburgen davon profitieren, wird der Immobilienmarkt in Italien und Spanien zunehmend kritisch betrachtet.

Kurz & klar

  • Die Corona-Krise schürt die Unsicherheit über Risiken von Immobilieninvestitionen.
  • Während Immobilien für institutionelle Investoren – aufgrund des Niedrigzinsniveaus – grundsätzlich alternativlos bleiben, zeigt sich eine Fokussierung auf Core-Objekte in den europäischen Metropolen.
  • An den südeuropäischen Immobilienmärkten in Italien und Spanien führt der enorme konjunkturelle Einbruch und langjährige strukturelle Probleme zu einer ausgeprägten Phase der Stagnation.

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