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Das Ende der Globalisierung: Deutschland braucht ein neues Geschäftsmodell

Auf einen Espresso Doppio... mit den Chefvolkswirten Jürgen Michels und Michael Böhmer (01.07.2020)

Die Globalisierung – über viele Jahre ein dynamischer Prozess – ist bereits vor der Corona-Pandemie zum Stillstand gekommen. Deutsche Unternehmen müssen darauf reagieren, wenn sie erfolgreich bleiben wollen. Manche werden sich radikal umstellen müssen, stellen Prognos und BayernLB in einer gemeinsamen Studie fest. Mit Blick auf die stagnierende Globalisierung werden neue Geschäftsfelder für die deutsche Wirtschaft aufgezeigt – nicht nur im Ausland, sondern auch im Inland.

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Braucht Deutschland ein neues Geschäftsmodell? (25.6.2020)

Um das Thema Globalisierung in all seinen Facetten zu erfassen, haben wir unsere Expertise gebündelt. Aus unterschiedlichen Blickwinkeln haben wir gemeinsam, und in konstruktiven Diskussionen, die wichtigsten Kenngrößen der Globalisierung identifiziert und deren Entwicklungen analysiert. Basierend auf diesen Ergebnissen und unter Berücksichtigung der Stärken Deutschlands haben wir zukunftsfähige Geschäftsmodelle für Deutschland entworfen.

Wie Unternehmen und Politik jetzt die richtigen Weichen stellen. Die Globalisierung hat ihre Dynamik verloren – nicht erst seit der Corona-Krise. Die deutsche Wirtschaft muss sich deshalb neue Geschäftsfelder jenseits der traditionellen großen Auslandmärkte suchen.

Dieser Link führt Sie zur Prognos-Onlinestudie: Braucht Deutschland ein neues Geschäftsmodell?

Auf einen Espresso ... mit Jürgen Michels (28.05.2020)

Wiederaufbaufonds ebnet neue Wege

Neben den Lockerungsmaßnahmen machen zusätzliche Fiskalprogramme Hoffnung auf wirtschaftliche Erholung. Trotz bereits deutlich gestiegener Staatsschuldenquoten sind die USA, Japan und Deutschland in der Lage, diese Programme (auch dank der Kaufprogramme der Zentralbanken) zu günstigen Konditionen zu finanzieren. Dies ist für die von der Pandemie besonders betroffenen Peripherieländer im Euro-Raum aufgrund ihrer bereits vor der Krise angespannten Staatsfinanzen und ohne eigene Notenbank sehr schwierig.

Zur Unterstützung dieser Länder hat die EU bereits das Kurzarbeitergeld SURE und günstige Kreditfazilitäten über den ESM und die EIB beschlossen. Bundeskanzlerin Merkel und Frankreichs Staatspräsident Macron haben einen zusätzlichen 500 Mrd. Euro schweren Wiederaufbaufonds vorgeschlagen. Dessen Mittel sollen über die EU finanziert und den Staaten als Transfers zur Verfügung gestellt werden.

Wie das vonstattengehen soll, erklärt BayernLB-Chefvolkswirt Jürgen Michels in seinem Videoblog aus dem Homeoffice.