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Megatrend - Digitalisierung

Schienenverkehr: DB-Cargo auf der Suche nach der richtigen Spur (22.3.2021)

Schon seit Langem ist es das erklärte Ziel der Politik, den Anteil des Schienengüterverkehrs am gesamten deutschen Güterverkehr zu steigern.

Kurz & klar

  • Die Deutsche Bahn will die defizitäre DB-Cargo bis 2025 zum „Bahnlogistiker“ weiterentwickeln und profitabel machen.
  • Um dies zu erreichen, muss der gesamte Schienengüterverkehr modernisiert und gestärkt werden.
  • Automatisierung und Digitalisierung sind die Schlüssel zu einem zukunftsfähigen Schienengüterverkehr.

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Robotik und Automation: Corona als Katalysator für die Digitalisierung (13.1.2021)

Die Robotik durchlebt schwierige Zeiten. Die Corona-Krise treibt die Automatisierung aber voran, da sie ohnehin bestehende Trends der Branche beschleunigt.

Kurz & klar

  • Die Corona-Krise hat das Segment Robotik und Automation hart getroffen. Mit einer nachhaltigen Erholung ist frühestens ab dem 2. Halbjahr 2021 zu rechnen.
  • Deutschland ist in Europa die am stärksten automatisierte Volkswirtschaft. Hauptabnehmer von Industrierobotern ist die Automobil- und deren Zulieferindustrie.
  • Ein weltweiter Trend bleibt die Kooperation von Mensch und Roboter. Ein hohes Marktpotenzial geht von kollaborativen Robotern (Cobots) und Servicerobotern aus.

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Künstliche Intelligenz - Die digitale Revolution (11.1.2021)

Künstliche Intelligenz hält verstärkt Einzug in die Industrie. Die Potentiale sind enorm. Doch was verbirgt sich genau hinter dieser Schlüsseltechnologie und wie kommt sie zum Einsatz?

Kurz & klar

  • Das Potenzial durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der deutschen Industrie beläuft sich bis 2025 auf ca. 488 Mrd. Euro. Die inzwischen ausgereiften KI-Verfahren mit dem Kernelement des Machine Learning setzen sich immer mehr durch und eröffnen Unternehmen ungeahnte Möglichkeiten von der Prozessoptimierung bis hin zu Geschäftsmodellinnovationen.
  • Auch wenn Unternehmen das Potenzial von KI-Technologien erkennen, ergeben sich insbesondere für KMUs Herausforderungen durch den Mangel an qualifizierten Fachkräften, dürftige Datenqualität und restriktive Datenschutzbestimmungen.
  • Da der KI-Wertbeitrag langfristig exponentiell wächst, sollten sich auch in den entwickelten Volkswirtschaften positive Wachstumseffekte bemerkbar machen. Während sich die Wirtschaftsleistung bis 2035 schätzungsweise verdoppeln könnte, ist zugleich mit einem Beschäftigungsrückgang von bis zu 12% zu rechnen.
  • Der Kampf um die KI-Vorherrschaft ist in vollem Gange. Europa droht den Anschluss an die USA und China zu verlieren.

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Digitale Zentralbankwährungen: Kommt der Krypto-Euro? (13.02.2020)

Mit Libra und Lagarde haben sich die EZB-Bemühungen in Sachen CBDC intensiviert. Konkrete Konzepte wurden veröffentlicht, die eine gute Indikation geben, wie eine Krypto-Euro-Welt aussehen könnte.

Kurz & klar

  • Nach der Ankündigung von Libra und mit Beginn der EZB-Präsidentschaft von Christine Lagarde haben sich die Bemühungen der EZB in Sachen „digitales Zentralbankgeld“ (CBDC) spürbar intensiviert.
  • Der Grundgedanke von CBDCs ist letztlich die Überführung von physischem Bargeld in die digitale Welt. Die genaue Ausgestaltung eines CBDC-Systems ist jedoch entscheidend mit Blick auf die Auswirkungen auf den Banken- und den Finanzsektor, die gesellschaftliche Akzeptanz und die geldpolitischen Optionen der Zentralbank.
  • In den letzten beiden Monaten hat die EZB erstmalig konkrete Überlegungen zu einem CBDC-System veröffentlicht. Diese sind zwar nicht als final anzusehen, geben aber eine gute Indikation, wohin die Reise im Euro-Raum gehen könnte. Wir skizzieren diese mögliche CBDC-Welt in dieser Studie. Dabei zeichnet sich vor allem ab, dass auch in der Krypto-Euro-Welt Banken eine zentrale Rolle einnehmen könnten und sich deshalb entsprechend technologisch vorbereiten sollten

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Deutschland: Nicht Fußball-, aber Industrie 4.0-Weltmeister? (15.01.2020)

Der „Fabrikausrüster der Welt“ muss die Digitalisierung der Industrie schneller als bislang vorantreiben. Das Pflichtenheft der deutschen Politik ist umfangreich.

Kurz & klar

  • Als „Fabrikausrüster der Welt“ hat Deutschland beste Voraussetzungen, beim Thema Industrie 4.0 international eine Spitzenstellung einzunehmen.
  • Um seine Standards für Industrie 4.0 international durchzusetzen, muss Deutschland als „fast mover“ agieren.
  • Das Pflichtenheft der Politik zur Unterstützung dieses Anspruchs ist umfangreich.

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Läuft Bitcoin Gold den Rang ab ? (30.09.2019)

Während Gold sich seinen hohen Stock to Flow-Wert über Jahrtausende „erarbeiten“ musste, wird Bitcoin bereits nächstes Jahr einen ähnlich hohen Härtegrad wie Gold erreichen. Wie ist dies möglich?

Kurz & klar

  • Der aus der Rohstoff-Analyse stammende Stock to Flow-Ansatz dient zur Quantifizierung der „Härte“ eines Assets. Angewandt auf Bitcoin zeigt sich ein ungewöhnlich starker Zusammenhang zwischen dem Marktwert von Bitcoin und dessen Verhältnis von Bestand zu neuem Angebot.
  • Bei Prognosen aufgrund des Modells würden wir aber zur Vorsicht raten. Denn selbst das beste statistische Modell kann bei der Vorhersage der Zukunft kläglich scheitern. Eine große Herausforderung für das Stock Flow-Model ist das nächste Halving bei Bitcoin (Halbierung des Angebotswachstums), welches nächstes Jahr ansteht.
  • Dennoch dient der Stock to Flow-Ansatz als gute Heuristik für das Verständnis von Bitcoin. So wird klar: Bitcoin ist als ultrahartes Geld designed. Nächstes Jahr wird es bereits einen ähnlich hohen Härtegrad wie Gold aufweisen. Im Jahr 2024 (wenn wieder ein Halving ansteht) erhöht sich der Härtegrad nochmals massiv.
  • Während sich Gold seinen hohen Stock to Flow-Wert über Jahrstausende „hart erarbeiten“ musste, ermöglicht der rein digitale Charakter von Bitcoin ein „Angebots-Engineering“, welches den Stock to-Flow-Wert rasant nach oben treibt.

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