BayernLB

Mit Green Bonds Klima- und Umweltschutzprojekte finanzieren

Green Bonds werden mit dem Ziel emittiert, für den Anleger transparent Kapital zur Finanzierung von nachhaltigen Projekten in den Bereichen Umwelt- und Klimaschutz einzusammeln. Die BayernLB war an der Markteinführung der weltweit ersten grünen Unternehmensschuldscheindarlehen beteiligt. Die DKB war im Juni 2016 die erste deutsche private Geschäftsbank, die einen Green Bond begeben hat.

Die Windenergie ist tragende Säule der Energiewende.

© Monique Wüstenhagen/DKB

Geld für grüne Projekte

Green Bonds sind eine Form von verzinslichen Wertpapieren. Sie werden mit dem Ziel emittiert, Kapital zur Finanzierung von nachhaltigen Projekten in den Bereichen Umwelt- und Klimaschutz, aber auch sozialem Engagement, einzusammeln. Das Besondere ist dabei, dass für die Anleger transparent ist, in welche konkreten Projekte das Geld fließt, das über die Green Bonds eingesammelt wird. Dabei handelt es sich beispielsweise um den Bau von Solar- und Windkraftanlagen, die energetische Sanierung von Gebäuden oder die Steigerung der Energieeffizienz von Produktionsanlagen. Green Bonds gehören derzeit zu den am schnellsten wachsenden Anlageklassen im Anleihebereich. Den ersten Green Bonds hat vor über zehn Jahren die Europäische Investitionsbank begeben. Seit einigen Jahren sind neben Banken auch Unternehmen und sogar Bundesländer und Städte auf diesem Markt aktiv.

Im Video: Auf der grünen Welle - Michael Pietzek, Spezialist Bond Syndizierung der BayernLB, über den Boom der Green Bonds

Kompetenz im Konzern

Die BayernLB hat in den vergangenen drei Jahren umfangreiche Erfahrungen sowohl bei der Strukturierung und Platzierung von grünen Wertpapieren für die Kunden als auch bei der Emission eigener Bonds gesammelt.

DKB emittiert eigene Green Bonds

So hat die DKB im Juni 2016 ihren ersten unbesicherten Green Bond mit einer Laufzeit von fünf Jahren und einem Volumen von 500 Mio. Euro begeben. Die Investorennachfrage lag hier sogar bei über 1.3 Mrd. Euro. Die DKB war damit die erste deutsche private Geschäftsbank, die einen Green Bond begeben hat. Für die hohe Qualität der Anleihe erhielt der Bond von der renommierten Nachhaltigkeits-Ratingagentur ISS-oekom im Sustainability Bond Rating die bislang beste Bewertung „excellent“ unter ca. 250 weltweit bewerteten grünen Anleihen. Bemerkenswert war darüber hinaus, dass mit mehr als 30 Prozent ein großer Teil der Investoren aus dem nachhaltigen Bereich kam. Die grüne Qualität des Bonds wurde durch ISS-oekom im Rahmen einer Second Party Opinion (SPO) bestätigt.

Im Jahr 2017 hat die DKB den zweiten Green Bond begeben, wieder mit einem Volumen von 500 Mio. Euro, diesmal mit einer Laufzeit von 7 Jahren. Es war erneut eine sehr hohe Nachfrage von über 1,2 Mrd. Euro bei rund 170 Investoren zu verzeichnen. Die Anleihe war damit mehr als zweifach überzeichnet. Auch für diese Emission hat die DKB durch ISS-oekom freiwillig eine SPO erstellen lassen.

BayernLB platziert erfolgreich erste Green Schuldscheine

Die BayernLB war an der Markteinführung der weltweit ersten grünen Unternehmensschuldscheindarlehen beteiligt. So hat der Windanlagenbauer Nordex einen großen Zukauf über die Emission eines Green Schuldschein mit einem Volumen von 550 Mio. Euro finanziert. Als erster seiner Art ist er Climate Bond Certified. Den Nahrungsmittelhersteller FrieslandCampina hat die BayernLB bei der Platzierung eines grünen Schuldscheins mit einem Emissionsvolumen von 300 Mio. Euro begleitet.

Die BayernLB unterstützt die Emittenten hier über den gesamten Prozess von der ersten Kontaktaufnahme zu den Ratingagenturen über das Erstellen eines Zeitablaufplanes für eine Emission bis hin zur Organisation von speziellen Investorenmeetings oder Telefonkonferenzen, um das Green Bond Projekt bei einer möglichst hohen Zahl potenzieller Investoren vorstellen zu können.

Im Video: Geprüfte Qualität - Philipp Rühle, Head of Client Services bei ISS-oekom, erklärt eine Second Party Opinion