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Nachhaltigkeitskriterien in der Immobilienbewertung

Holz ist in vielen Regionen der Welt nach wie vor ein wichtiger Rohstoff für den Hausbau.

Auf die Frage nach den wichtigsten Kriterien für die Bestimmung des Wertes einer Immobilie lautet die Antwort häufig „Lage, Lage, Lage“. In den vergangenen Jahren haben hier zudem Nachhaltigkeitskriterien an Bedeutung gewonnen. Die LBImmoWert weiß, worauf es bei der Bewertung der Nachhaltigkeit einer Immobilie ankommt.

Nachhaltigkeitsaspekte wie der Energieverbrauch und die Verwendung umweltverträglicher Materialien beeinflussen den Wert und die Wertentwicklung einer Immobilie. Als Kompetenzzentrum für Immobilienbewertungen und -research in Deutschland, Europa und den USA hat die LBImmobiliengesellschaft (LBImmoWert) daher entsprechende Kriterien systematisch in ihre Gutachten integriert.

Vielfältige Kriterien zu berücksichtigen

Dabei berücksichtigen die 45 erfahrenen und zertifizierten Gutachter der LBImmoWert eine Vielzahl von Nachhaltigkeitsaspekten. Dazu zählen beispielsweise die technische Qualität der Immobilie, die sich auf deren Lebensdauer auswirkt, sowie die gestalterische, funktionale und ökologische Qualität. Um die Nutzerzufriedenheit geht es bei der Analyse soziokultureller Aspekte. Und natürlich spielt auch hier die Lage eine Rolle, etwa die Anbindung einer Immobilie an den öffentlichen Nahverkehr und die Radverkehrsinfrastruktur. Die LBImmoWert entwickelt den nachhaltigen Kriterienkatalog laufend weiter, um neue wissenschaftliche, technologische oder regulatorische Anforderungen berücksichtigen zu können.

Runter vom Gas – der Nachhaltigkeitstacho

Die LBImmoWert arbeitet bei ihren Gutachten unter anderem mit der vom Bundesverband Öffentlicher Banken (VÖB) entwickelten VÖB-ImmobilienAnalyse (VIA). Mit diesem Tool wird das Chancen-Risiko-Profil von Immobilien im Hinblick auf die Faktoren Markt, Standort, Objekt und Cashflow bewertet. Wie nachhaltig eine Immobilie ist, zeigt dabei anschaulich der Nachhaltigkeitstacho, der für jede Immobilie berechnet wird. Hier gilt: Je geringer die Tachonadel ausschlägt, desto besser steht es um die Nachhaltigkeit - und damit um die Qualität der Immobilie.

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