BayernLB

Ambitionierter Klimaschutz

Paris setzt die Wegmarke

Maximal 2° Celsius, besser sogar nur 1,5° Celsius – auf dieses Limit beim Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur hat sich die Staatengemeinschaft im Dezember 2015 bei der UN-Klimakonferenz in Paris geeinigt. Zur Erreichung dieses ambitionierten Ziels hat die Bundesregierung den Klimaschutzplan 2050 verabschiedet, der Freistaat Bayern das Klimaschutzprogramm Bayern 2050. Als öffentlich-rechtliche Bank unterstützt die BayernLB diese Ziele auf allen Ebenen – auch mit der Reduzierung der eigenen Treibhausgasemissionen.

3-Stufiges Klimaschutzkonzept der BayernLB: vermeiden, ersetzen, kompensieren

Beim Klimaschutz verfolgt die BayernLB einen dreistufigen Ansatz:

  1. Ressourcenverbrauch reduzieren
    Erster und wichtigster Schritt ist die Reduzierung des Ressourcenverbrauchs. Dazu tragen unter anderem der Einsatz energieeffizienter Geräte und die energetische Sanierung der genutzten Gebäude sowie die Information und Sensibilisierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei.
  2. CO2-intensive Energieträger ersetzen
    Konventionelle Energieträger zur Stromerzeugung ersetzt die BayernLB soweit wie möglich durch regenerative Energien. So beziehen die nach EMAS zertifizierten Standorte zu 100% Strom aus Wasserkraft, am Hauptsitz Brienner Straße in München nutzt die BayernLB bereits seit 1998 zudem Strom aus eigenen Photovoltaikanlagen.
  3. Unvermeidliche CO2-Emissionen kompensieren
    Die verbleibenden, aktuell nicht zu vermeidenden CO2-Emissionen – derzeit rund 6.000 Tonnen pro Jahr – kompensiert die BayernLB durch Kauf und Entwertung hochwertiger Emissionszertifikate.

Durch die Umsetzung dieser drei Stufen arbeitet die BayernLB am Standort München bereits seit 2008 klimaneutral, seit 2015 gilt dies für alle Standorte in Deutschland.

Kompensation unterstützt den Klimaschutz

Mit dem Erwerb von CO2-Zertifikaten unterstützt die BayernLB Klimaschutzprojekte in Ländern, die in besonderem Maße durch den Klimawandel betroffen sind. Dazu gehörten in den vergangenen Jahren unter anderem Projekte zur Ausstattung von ländlichen Haushalten in Ruanda mit effizienten Öfen, die 80 Prozent weniger Holz verbrauchen sowie der Bau von Biogasanlagen in Nepal, die Dung in Gas umwandeln, das beispielsweise zum Kochen auf Gaskochern genutzt wird.

0 Tonnen CO2 stehen in der Klimabilanz der BayernLB an ihren deutschen Standorten, an denen sie seit 2015 klimaneutral arbeitet.